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Flashmob

Aus AnthroWiki
Kissenschlacht auf dem Mannheimer Paradeplatz

Der Begriff Flashmob (eng. flash mob; flash „Blitz“, mob [von lat. mobile vulgus „reizbare Volksmenge“[1]]) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. Flashmobs gelten als spezielle Ausprägungsformen der virtuellen Gesellschaft (virtual community, Online-Community), die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive direkte Aktionen zu organisieren.

Obwohl die Ursprungsidee unpolitisch[2] war, gibt es mittlerweile auch als Flashmob bezeichnete Aktionen mit politischem oder wirtschaftlichem Hintergrund.[3][4] Für solche zielgerichtete Aktionen wird oft die Bezeichnung „Smart Mob“ verwendet.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ mob - definition of mob in English. In: Oxford Dictionaries. Abgerufen am 8. November 2016 (english): „Origin: Late 17th century: abbreviation of archaic mobile, short for Latin mobile vulgus excitable crowd.“
  2. ↑ Webster's New Millennium Dictionary of English: mob flash mob. Abgerufen am 30. Oktober 2009 (englisch): „“a group of people who organize on the Internet and then quickly assemble in a public place, do something bizarre, and disperse”.“
  3. ↑ Stefan Janke und Bülend Ürük: Nächtlicher Ausnahmezustand an BFT-Tankstelle Der Westen, Waz-Mediengruppe 11. Januar 2008
  4. ↑ Bundesarbeitsgericht: Streikbegleitende „Flashmob-Aktion“ - Urteil vom 22. September 2009 - 1 AZR 972/08 - Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. September 2008 - 5 Sa 967/08 -. In: Pressemitteilung Nr. 95/09. 22. September 2009, abgerufen am 24. September 2009: „Der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts wies daher, wie bereits die Vorinstanzen, die Klage eines Arbeitgeberverbands ab, mit welcher der Gewerkschaft ver.di der Aufruf zu „Flashmob-Aktionen“ im Einzelhandel untersagt werden sollte. Die Gewerkschaft hatte im Rahmen eines Arbeitskampfes eine einstündige Aktion organisiert, bei der etwa 40 Personen überraschend eine Einzelhandelsfiliale aufgesucht und dort mit Waren vollgepackte Einkaufswagen zurückgelassen sowie durch den koordinierten Kauf von „Pfennig-Artikeln“ Warteschlangen an den Kassen verursacht hatten.“
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Flashmob aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.