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Formelsammlung Astronomie

Aus AnthroWiki

Astronomie

Entfernungseinheiten

Astronomische Einheit...............1 au...........= 149,6 * 10^6 km

Lichtjahr.......................................1 Ly...........= 63240 au = 9,46 * 10^12 km

Parsec..........................................1 pc...........= 3,26 Ly

Kiloparsec...................................1 kpc.........= 1000 pc = 3260 Ly

Megaparsec................................1 Mpc........= 1000 kpc = 3,26 * 10^6 Ly

Konstanten

Lichtgeschwindigkeit...................c...............= 2,99798 * 10^6 km / s

Gravitationskonstante.................G...............= 6,670 * 10^-11 m³ / (kg * s²)

Bolzmannkonstante.....................k................= 1,38 * 10^-23 Nm / K

Sonnenmasse..............................Ms.............= 1,989 * 10^30 Kg

Sonnenradius..............................Rs.............= 6,960 * 10^8 m

Erstes Keplersches Gesetz

Die Bahnen der Planeten sind Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht.

Zweites Keplersches Gesetz

Die Verbindungslinie Sonne - Planet überstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flächen (Flächensatz).

Drites Keplersches Gesetz

Dei Quadrate der Umlaufzeiten zweier Planeten verhalten sich wie die dritte Potenz der großen Halbachsen ihrer Bahnellipsen.

Gegeben seien zwei Planeten mit den Umlaufzeiten U1 und U2. Dann gilt:

U12U22=a13a23

wobei a die große Halbachse der Ellipse ist.

Es gilt:

(U1U2)2=(a1a2)3

Schreibt man die erste Gleichung in der Form:

a13U12=a23U22=C=const.

und beachtet, dass die Ziffern 1 und 2 für beliebige Planeten stehen, so sieht man, dass für jeden einzelnen Planeten gilt:

a3U2=C

wobei C demnach eine für das gesamte Planetensystem gültige Konstante sein muss.

Dabei ist

C=3,361018m3s2

Gravitation

Gravitationsgesetz

Das Gravitationsgesetz lautet:

F=Gm1m2r2

Hubarbeit

Für die Hubarbeit im Gravitationsfeld ergibt sich:

WH=FGh.

Daraus folgt:

WH=GMmr2h

oder:

WH=mGMr2h

oder:

WH=mgh.

Potentielle Energie

Für die potentielle Energie in einem Gravitationsfeld gilt:

Epot=Gm1m2r

mit:

  • Gravitationskraft F
  • Massen der sich anziehenden Körper: m1 und m2
  • Abstand der sich anziehenden Körper: r
  • Richtung zwischen den sich anziehenden Körpern: er
  • Gravitationskonstante: G=(6,6742±0,0010)1011m3kgs2

Auf der Erde gilt:

Kraft = Masse · Erdbeschleunigung
F=mg

Die Erdbeschleunigung g hängt von der geografischen Breite und der Höhe über Meeresniveau ab und ist am Äquator ca. g = 9,780 m/s² und an den Polen ca. g = 9,832 m/s².

Erdbeschleunigung:

g=GMr2

mit

  • Erdmasse: M=5,9721024kg
  • Erdradius: r=6371km
  • Gravitationskonstante: G=6,6741011m3kgs2

Diese Formel liefert etwa 9,82 m/s².

Kosmische Geschwindigkeiten

1. kosmische Geschwindigkeit (Kreisbahngeschwindigkeit)

Die 1. kosmologische Geschwindigkeit berechnet sich wie folgt:

vK=GMr
  • M = Masse des Zentralkörpers (Erde)
  • r = Bahnradius des Zentralkörpers (Erde)
vK,Erde=7,9 kms

Herleitung:

Bei einer Kreisbewegung eines Probekörpers m um eine Zentralmasse M ist die Zentrifugalkraft FZf gerade gleich der Gravitationskraft FG.

Zentrifugalkraft FZf = Gravitationskraft FG.

Daraus folgt:

v2mr=GMmr2.

Umstellen nach v ergibt:

v=GMr.

Oder umgestellt nach M ergibt für dei Virialmasse:

M=rv2G.

2. kosmische Geschwindigkeit (Fluchtgeschwindigkeit)

Die 2. kosmologische Geschwindigkeit berechnet sich wie folgt:

vF=2GMr
vF,Erde=11,2 kms

Herleitung:

Bei der minimalen Fluchtgeschwindigkeit ist die kinetische Energie eines Probekörpers gerade gleich der Gravitationsenergie.

Kinetische Energie Ekin = Gravitationsenergie EG.

Daraus folgt:

12mv2=GMmr.

Umstellen nach v ergibt:

v=2GMr.

Verschiedene Interpretationen des Newtonschen Gravitations-Bewegungs-Gesetzes (1. Kosmische Geschwindigkeit)

Hier noch einmal das nach v umgeformte Gesetz:

v=GMr.

Wovon hängt die Virialgeschwindigkeit nun ab? Die Virialgeschwindigkeit v hängt von zwei Variablen ab, nämlich M und r.

Beim Sonnensystem

Beim Sonnensystem ist die Masse M konstant und hängt nicht vom Radius ab. Die Virialgeschwindigkeit v hängt dann nur vom Radius r ab. Die Virialgeschwindigkeit ist proportional .

1/v² proportional r.

Bei der Milchstraße

Bei der Milchstraße hingegen ist die Masse M "nicht" konstant; sie hängt sowohl von der Virialgeschwindigkeit v ab, als auch vom Radius r. Da die Virialgeschwindigkeit in Spiralgalaxien aber konstant ist (v = konstant) ist die Virialmasse M(r) proportional r.

M(r) proportional r.

Die Masse der Sonne berechnen

Die Virialmasse M der Sonne als Zentralmasse berechnet sich mit dem Newtonschen Gravitations-Bewegungs-Gesetz, und zwar wie folgt:

M=rv2G,

mit:

v=st,

und für den Kreisumfang:

s=2πr,

Daraus folgt:

MS=r(2πr)2GT2

oder:

MS=4π2r3GT2

Erkennt Ihr das 3. Keplersche Gesetz darin? Wir scheinen es also richtig gemacht zu haben. Wenn wir nun r durch die große Halbachse der Ellipse ersetzen, erhalten wir als neues 3. Gesetz eine neue Formel.

Das 3. Keplersche Gesetz (Näherung)

Und nun erhalten wir eine Näherung für das 3. Keplersche Gesetz:

C=a3U2=GM4π2

Das 3. Keplersche Gesetz für das Sonnensystem

Das 3. Keplersche Gesetz sieht dann für das Sonnensystem ganz genau "so" aus:

C=a3T2=G(MS+MP)4π2

Vielleicht wäre es besser gewesen, Kepler hätte den (mittleren) Bahnradius wie folgt bestimmt: die große Halbachse a und die kleine Halbachse b addieren und die Summe durch 2 teilen. Man müsste sich mal überlegen, ob man das nicht korrigiert...

Also, mittlerer Bahnradius r(mittel) = (a + b) / 2 = (a + e) / 2

Dabei ist:

Größter Radius: a + b = a + e

Kleinster Radius: a - b = a - e

Literaturhinweis

- H.R. Henkel: Astronomie - Ein Grundkurs für Schulen, Volkshochschulen und zum Selbststudium

Exkurs: Zur Geometrie der Ellipse

Man sehe sich zunächst das angehängte Schaubild an...

Ellipse mit Bschriftig un Brennlinie

Astronomisch messen wir genau zwei Werte, den Aphel und den Perihel... Diese werden rein empirisch bestimmt, als durch genaue Messung. folgende Überlegung:

Aphel = a + e

Perihel = a - e

These: Der mittlere Radius ist nun gleich der großen Halbachse a.

Beweis 1

Der Mittlere Radius = (Aphel + Perihel) / 2 = (a + e + (a - e)) / 2 = a, denn e + (a - e) = a... q.e.d.

Beweis 2

r + r' = konstant, denn so ist die Ellipse definiert...

r + r' = a + e + (a - e) für den Fall, dass gerade der Aphel oder der Perihel erreicht ist...

Daraus folgt, dass r* = a, denn e + (a - e) = a... q.e.d.

Die Bahngeschwindigkeit v(r) auf der Ellipse

Für die jeweilige Bahngeschwindigketi v(r) einer Masse M2 auf einer elliptischen Bahn um die Masse M1 ergibt sich:

v(r)=2GM1(1r12a)

oder noch etwas genauer:

v(r)=2G(M1+M2)(1r12a)

Die Gesamtenergie

Die Gesamtenergie eines Planeten bestimmt sich als:

Wges=Wkin(r)+Wpot(r)

mit:

Wkin(r)=12M2v(r)2

und:

Wpot(r)=GM1M2r.

Ohne dass wir dies beweisen, sei folgender wichtige Satz genannt:

In jedem Punkt der Bahn eines Planeten ist die Summe aus kinetischer und potentieller Energie konstant:

Wges=Wkin(r)+Wpot(r)=const.

Und ohne dass wir es jetzt ausführlich herleiten, denn die Herleitungen ist doch recht kompliziert, erhalten wir:

Wges=12M2v(r)2GM1M2r

Außerdem:

Wges=GM1M22a.

Es ergibt sich:

12M2v(r)2GM1M2r=GM1M22a

Durch Auflösen nach der Bahngeschwindigkeit v(r) des Planeten der Masse M2. die die Zentralmasse auf einer elliptischen Bahn umläuft, erhalten wir:

v(r)=2GM1(1r12a)

oder noch etwas genauer:

v(r)=2G(M1+M2)(1r12a)

Radius R eines Himmelskörpers

Der Radius R eines Himmelskörpers lässt sich wie folgt bestimmen:

R=rsin 0,5 d

Mittlere Dichte eines kugelförmigen Himmelskörpers

Die mittlere Dichte ρ eines Himmelskörpers bestimmt sich wie folgt:

ρ=mv=6mπD3

Druck und Temperatur im Inneren der Sonne

Bezeichnen wir mit die Zahl der Teilchen pro Kilomol , mit der Temperatur T, mit dem Volumen V und mit dem Druck P, so gilt für ideale Gase:

PV=NkT

wobei k die Bolzmannkonstante ist:

k=1,381023NmK

Der Druck im Inneren der Sonne

Für einen stabilen Zustand im Stern muss an jeder Stelle gelten:

FGraw=FGasdruck

bzw.

PGraw=PGasdruck

Zur Abschätzung des Drucks im Sonneninneren zerlegen wir die Sonne in zwei Habkugeln. Beide Halbkugeln üben Gravitationskräfte aufeinander aus. Zur Vereinfachung nehmen wir an, die Dichte der Sonne von 1,4 g/cm³ gelte überall, d.h. die Sonne würde eine homogene Dichte besitzen. Der Masseschwerpunkt jeder Halbkugel hat vom Sonnenzentrum eine Entfernung von r = 0,375 Rs. Nun können wir die gegenseitige Gravitationskraft der beiden Halbkugeln berechnen:

FG=GMs24(0,75Rs)2

Diese Kraft übt nun auf jede der beiden Schnittflächen einen Druck P aus, der sich auch als mittlerer Druck Ps im Sonneninneren interpretieren lässt:

Ps=FGπRs2
Ps=GMs24π0,752Rs4
Ps=GMs27,068Rs4
Ps=1,41014Pa

Die Temperatur im Inneren der Sonne

Nachdem wir den mittleren Druck im Inneren der Sonne zu rund 1,6 . 10^14 Pa abgeschätzt haben, können wir die mittlere Sonnentemperatur Ts bestimmen:

PsVs=NkTs

oder:

Ts=PsVsNk

mit:

mN=Ms

oder:

N=Msm

Nach Einsetzen erhalten wir:

Ts=PsVsmMsk

mit:

Vs=43πRs3

Dann ergibt sich:

Ts=43πPsRs3mMsk
Ts=6,8106K

Leuchtkraft L der Sonne

Die Leuchtkraft L der Sonne bestimmt sich wie folgt:

L=4πr2S

Leuchtkraft L eines Sterns

Die Leuchtkraft L eines Sterns bestimmt sich wie folgt:

L=Et

Scheinbare Helligkeit eines Sterns

Für die Lichtstärke Iv gilt:

Die scheinbare Helligkeit eines Sterns bestimmt sich wei folgt:

m1m2=2,5 lgΦV,1ΦV,2
Iv=dΦvdΩ

oder vereinfacht:

  • ΦV = Lichtstrom
  • m2 = Bezugshelligkeit
Iv=ΦvΩ

oder:

Zwei Sterne mögen die "scheinbare Helligkeit" m1 und m2 besitzen und ihre Strahlung im Empfänger die Beleuchtungsstärken B1 und B2 erzeugen. Dann gilt für das Verhältnis de rBeleuchtungsstärken:

B1B2=2,512m2m1.
IvΩ=Φv

mit:

Somit entspricht der physikalsichem Größe "Beleuchtungsstärke" im astronomischen Sprachgebrauch die "scheinbare Helligkeit"

  • Iv = Lichtstärke in Candela (cd)

Entfernungsmodul

Das Entfernungsmodul bestimmt sich wie folgt:

mM=5 lgr5
mM=5lgr5
  • M = absolute Helligkeit
  • m = scheinbare Helligkeit
  • r = entfernung des Sterns

Beleuchtungsstärke

Für die Beleuchtungsstärke Ev gilt:

Ev=dΦvdA

oder vereinfacht:

Ev=ΦvA

oder:

EvA=Φv

mit:

  • Iv = Lichtstärke in Candela (cd)
  • Ω = Raumwinkel Omega
  • Φv = Lichtstrom Phi

Fotometrisches Entfernungsgesetz

Wir können schreiben:

IvΩ=EvA

oder:

Iv=EvAΩ.

Außerdem gilt:

Iv=Evr2.

Somit ist:

AΩ=r2.

oder:

Ω=Ar2.

Verhältnis von Lichtstärke zu Beleuchtungsstärke

Zwei Lichtquellen gleicher Strahlungsintensität I mögen sich in den Entfernungen r1 und r2 vom Empfänger befinden. Jede der beiden Strahlungsquellen erzeugt am Ort des Empfängers eine Beleuchtungsstärke B. Dabei besteht zwischen I und B der folgende Zusammenahng:

B1B2=r12r22

Absolute Helligkeit und Entfernungsmessung

Zwei Lichtquellen gleicher Strahlungsintensität I mögen sich in den Entfernungen r1 und r2 vom Empfänger befinden. Jede der beiden Strahlungsquellen erzeugt am Ort des Empfängers eine Beleuchtungsstärke B. Dabei besteht zwischen I und B der folgende Zusammenahng:

I=Br2

Danach gilt:

B1B2=r12r22

und:

B1B2=r12r22

Flächendichten von Spiralgalaxien

Für die Gesamtmasse von Spiralgalaxien ergibt sich bekanntlich:

Mr=(rv2)G

Dabei ist das gemessene ... hängt also nur vom Radius ab...

Für die Kreisfläche ergibt sich:

MKreis=πr2

Damit sollten wir das Problem lösen können:

ρr=dM/dA
ρr=d(v2r)/Gd(πr2)
ρr=(v2G)(π2r)
ρr=v2(2πGr)

Kosmologie

Der Hubble-Parameter

für den Hubble-Parameter ergibt sich:

H=vr

Für H wird heute zumeist 70 km / (s Mpc) angenommen. Es handelt sich bei der Größe H allerdings nur um einen Parameter, der von v und von r abhängt... Außerdem muss berücksichtigt werden, dass das Weltall in der Vergangenheit noch nicht so weit ausgebreitet war... Dadurch werden die Radien aber kleiner, so dass der Hubbelparameter für große Entfernungen, also in der Vergangenheit, eigentlich größer werden müsste... Tut er aber nicht... H bleibt bei ziemlich einheitlichen 70 km / (s Mpc)... Das könnte den Effekt der Beschleunigung der Expansion um ein Vielfaches vergrößern...

Berechnung des Weltradius

Der tatsächliche Weltradius ergibt sich wie folgt:

R=cH

Berechnung des Weltalters

Das Weltalter erhalten wir durch Umkehrung des Hubble-Parameters:

T=1H

Rotverschiebung z

Die Rotverschiebung z bestimmt sich wie folgt:

z=Δλλ0
  • λ0 = Bezugswellenlänge

Zusammenhang zwischen Rotverschiebung z und Fluchtgeschwindigkeit v

Es besteht der folgende Zusammenhang zwischen der Rotverschiebung z und der Fluchtgeschwindigkeit v

z=c+vcv
  • c = Lichtgeschwindigkeit

Absolute Helligkeit und Entfernungsmodul

Das Entfernungsmodul bestimmt sich wie folgt:

  • λ0 = Bezugswellenlänge

Linienverschiebung durch Dopplereffekt (nicht-relativistisch):

z=Δλλ0=vc

Linienverschiebung durch Dopplereffekt (relativistisch):

z=Δλλ0=1v2/c21+v/c1

Gravitationslinsen und Lichtablenkung im Schwerefeld

Der Ablenkwinkel (Einsteinwinkel) des Lichtes im Schwerefeld berechnet sich:

α4GMrc2=2rSr

Ereignishorizont

Hauptartikel: Ereignishorizont

Schwarzschildradius

Für den Schwarzschildradius (Ereignishorizont von nicht rotierenden ungeladenen Schwarzen Löchern nach Schwarzschild) ergibt sich:

rS=2GMc2

Gravitationsradius

Für den Gravitationsradius (Ereignishorizont von maximal rotierenden ungeladenen Schwarzen Löchern nach Kerr) ergibt sich:

rG=rS2=GMc2

Friedmanngleichungen

1. Friedmanngleichungen

Die erste Friedmann-Gleichung lautet mit kosmologischer Konstante:

H2=(a˙a)2=8πG3ρkc2a2 +Λc23,

2. Friedmanngleichungen =

Die zweite Friedmann-Gleichung (Beschleunigungsgleichung) lautet: oder:

H˙+H2=a¨a=4πG3c2(ρc2+3p)+Λc23.

Für H wird heute zumeist 70 km / (s Mpc) angenommen. Es handelt sich bei der Größe H allerdings nur um einen Parameter, der von v und von r abhängt... Außerdem muss berücksichtigt werden, dass das Weltall in der Vergangenheit noch nicht so weit ausgebreitet war... Dadurch werden die Radien aber kleiner, so dass der Hubbelparameter für große Entfernungen, also in der Vergangenheit, eigentlich größer werden müsste... Tut er aber nicht... H bleibt bei ziemlich einheitlichen 70 km / (s Mpc)... Das könnte den Effekt der Beschleunigung der Expansion um ein Vielfaches vergrößern...

Anhang

Literaturhinweise

Astronomie und Kosmologie 1

Hier einmall eine Liste von Werken, die sich für ein mehr oder weniger intensives Studium der Astronomie anbieten:

  • Baker/Hardy: Der Kosmos-Sternführer - Planeten, Sterne, Galaxien (Das Werk ist für den allerersten Einstig gedacht und für Kinder und Jugendliche bestens geeignet)
  • Joachim Ekrutt: Sterne und Planeten - Bestimmen, Kennenlernen, Erleben
  • H.R. Henkel: Astronomie - Ein Grundkurs für Schulen, Volkshochschulen und zum Selbststudium (Ein tolles Buch. Leider nicht merh erhältlich. Man besorge es sich in der Fernleihe. Das gilt auch für das folgende Werk)
  • James Cornwell (Hrsg.): Die neue Kosmologie - Von Dunkelmateire, GUT's und Superhaufen (Das Werk stand ganz auf der Höhe dessen, was ich einmal die Nahrstelle zur neuen Kosmologie nennen möchte. Es vereinigt tatsächliche Vorträge der damals führenden Wissenschaftler im Bereich der Kosmologie, wie Vera Rubin und Alan Guth u.a.)
  • Steven Weinberg: Die ersten drei Minuten - Der Ursprung des Universums (Das war einmal "das" Standardwerk schlechthin. Es enthält einen auch heute noch lesenswerten historischen Abriss zur Entwicklung der Kosmologie im 20. Jahrhundert)
  • Rudolf Kippenhahn: Licht vom Rande der Welt - Das Universum und sein Anfang (Eine wirklich erbauliche Lektüre)
  • Hans Joachim Störig: Knaurs moderne Astronomie (Störig hat sich nicht nur für Philosophie interessiert, sondern auch für Astronomie)
  • Humboldt-Astronomie-Lexikon
  • Helmut Zimmermann, Alfred Weigert: Lexikon der Astronomie
  • Joachim Herrmann: dtv-Atlas Astronomie
  • Timothy Ferris: Galaxien (Eine Photosammlung der ersten Bilder des Weltraumteleskops Hubble. Das waren damals nie gesehne Aufnahmen von unglaublicher Qualität. Ein Muss für jeden am Thema nteressierte, und ein "Traum" dazu)
  • Alan Guth: Die Geburt des Kosmos aus dem Nichts - Die Theorie des inflationären Universums (Das ist einfach das Standard-Werk zum inflationären Weltall. Es ist allerdinga auch nicht ganz leicht zu verstehen, auch wenn es ohne Formeln auskommt)
  • Adalbert W. A. Pauldrach: Dunkle kosmische Energie - Das Rätsel der beschleunigten Expansion des Univerums (Ein gutes Buch)

Astronomie und Kosmologie 2

Hier einmal die vier Standardwerke zum Thema Astronomie und Kosmologie, wie sie auch im Studium verwendet werden:

  • De Boer, Fürst: Astronomie (Das Werk ist zwar schon etwas älter)
  • Alfred Weigert, Heinrich J. Wendker: Astronomie und Astrophysik - Ein Grundkurs
  • Albrecht Unsöld, Bodo Baschek: Der neue Kosmos
  • Peter Schneiter: Einführung in die Extragalaktische Astronomie und Kosmologie

Weblinks

Quelle

Diese Formelsammlung basiert einzig auf den Arbeiten von Joachim Stiller und ist uhrheberrechtsfrei.