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Heilige Elisabeth von Thüringen

Aus AnthroWiki
Typische Darstellung Elisabeths bei der Versorgung von Bedürftigen; Gemälde von Hans Holbein, d. Ä., ca. 1516, vom Sebastianaltar in der Alten Pinakothek, München

Elisabeth von Thüringen, geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.

Biografie

Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Landgrafen Ludwig IV., erzogen zu werden. 1221 heiratete sie Ludwig IV. Und aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Elisabeth lebte ein frommes Leben, geprägt von Frömmigkeit, Demut und einem tiefen Mitgefühl für die Armen und Kranken.

Werke der Nächstenliebe

Elisabeth ist besonders bekannt für ihre tätige Nächstenliebe Punkt sie verteilte Brot und Lebensmittel an bedürftige, pflegte Kranke, kümmerte sich um Waisen und gründete ein Spital für Aussätzige. Eine berühmte Legende ist das „Rosenwunder“: als sie heimlich Brot für die Armen transportierte, sollen die Brote auf wundersame Weise zu Rosen geworden sein, als sie von ihrem Ehemann überrascht wurde. Sie scheute weder Kälte noch Hitze, um den Notleidenden zu helfen.

Heiligsprechung und Verehrung

Elisabeth starb am 16. Oder 17. November 1231 in Marburg an der Lahn. Bereits 1235 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 19. November, der Tag ihrer Beisetzung, und sie wird als Patronin von Thüringen und Hessen verehrt. Auch in evangelischen und anglikanischen Kirchen wird sie gefeiert. Elisabeth gilt als Sinnbild der tätigen Nächstenliebe und ist bis heute eine der beliebtesten Heiligen Deutschlands.

Bedeutung

Elisabeth Leben zeigt die Verbindung von königlicher Herkunft und radikaler Christusnachfolge. Trotz ihres privilegierten Standes setzte sie sich für die Schwachen ein und wurde so zu einem leuchtenden Vorbild der Barmherzigkeit und des selbstlosen Dienens. Ihre Legenden, wie das Rosenwunder, und ihre karitativen Werke haben ihren Ruf als Heilige gefestigt und inspirieren bis heute Gläubige weltweit.

Quellen