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Geister der Weisheit

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Herrschaften)

Die Geister der Weisheit (griech. κυριότητες Kyriotetes oder κυριότης Kyriotes; lat. Dominationes) oder Herrschaften waren die eigentlichen Herren der alten Sonnenentwicklung, wo sie durch ihre Opfertat dem Menschen den Ätherleib verliehen haben. Heute reicht ihr Herrschaftsgebiet bis zur Jupitersphäre.

Die Gruppenseelen der Pflanzen sind Nachkommen der Kyriotetes.

In der indisch-theosophischen Terminologie wird die Summe der Geister der Weisheit in ihrem gemeinsamen Wirken als Maha-Purusha bezeichnet (Lit.: GA 121, S. 139).

„Der redende Name der heiligen Herrschaften offenbart meines Erachtens einen gewissen unbezwingbaren und von jedem Sinken zum Irdischen freien Aufschwung nach oben, ein Herrschertum, welches gar nicht irgend einer Entartung ins Tyrannische in irgend einer Weise überhaupt zuneigt und in edler Freiheit kein Nachlassen kennt, ein Herrschertum, welches, jeder erniedrigenden Knechtung entrückt, jedem Erschlaffen unzugänglich und, über jegliche Unähnlichkeit (Selbstentfremdung) erhaben, unaufhörlich nach dem wahren Herrschertum und der Urquelle alles Herrschertums hinanstrebt und nach der herrschgewaltigen Ähnlichkeit mit demselben soweit als möglich sich selbst und gütig auch das unter ihm Stehende umbildet, ein Herrschertum, welches keinem der eitlen Scheindinge, sondern dem wahrhaft Seienden gänzlich zugewendet ist und immerdar, soweit es ihm verstattet ist, an der Ähnlichkeit mit Gott als dem Urquell des Herrschertums teilnimmt.“

Dionysius Areopagita: Himmlische Hierarchie, 8. Kapitel[1]

Literatur

Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com.
Freie Werkausgaben gibt es auf steiner.wiki, bdn-steiner.ru, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
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Einzelnachweise

  1. Dionysius Areopagita: Himmlische Hierarchie. Aus dem Griechischen übersetzt von Josef Stiglmayr. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 2) München 1911, S. 45f