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Institut für soziale Gegenwartsfragen Stuttgart

Aus AnthroWiki

Auszug aus der Startseite des Instituts

Die Krisen unserer Zeit sind nicht zuletzt Ausdruck für die Suche nach einem zeitgemäßen Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft. Auf der einen Seite steht die Suche nach wachsenden Freiräumen für eine individuell verantwortete Lebensgestaltung. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage nach der Möglichkeit, der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Erde nachkommen zu können. Einer tiefergehenden Beobachtung zeigt sich, dass beide Aspekte in den alten Sozialordnungen des Staates nicht richtig zur Entfaltung kommen können. Erst die Gliederung des sozialen Organismus in ein freies geistig-kulturelles Leben und ein auf geschwisterliche Zusammenarbeit gestütztes, selbstverwaltetes Wirtschaftsleben schafft - auf der Grundlage der rechtlichen Gleichheit - die Voraussetzungen erneuerter Sozialgestaltung, bei der Individual- und Sozialaspekte gleichgewichtig entwickelt werden können.

Das Institut für soziale Gegenwartsfragen will eine solche "Dreigliederung des sozialen Organismus" fördern, wie sie erstmals von Rudolf Steiner (1861 - 1925) in den Jahren 1917 - 1922 vertreten wurde. Es betreibt zu diesem Zweck sozialwissenschaftliche Forschung und wirkt für die Nutzbarmachung der Forschungsergebnisse in Lehre, Aus- bzw. Fortbildung unds in vielfältigen Formen.

Weblinks