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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Islamophobie

Aus AnthroWiki

Islamophobie wird als eine soziale, gegen Moslems und islamfreundliche Politik gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit beschrieben. Der Begriff Islamophobie wird in der Regel als Vorwurf verwendet und ist eine Unterstellung von Feindseligkeit gegenüber dem Islam. Ähnlich wie die Rassismus-Keule wird der Vorwurf der Islamophobie oft als Totschlagargument verwendet, um einen kritischen Diskurs zu verhindern. In dieser Denkweise ist nicht der Islamist gestört, sondern der Islamkritiker. Tilman Nagel kritisiert daher auch die Verwendung dieses Begriffs. "(Es)... sind (seitens der Islamverbände) vielfältige Bemühungen zu registrieren, eine ins Grundsätzliche gehende Kritik am Schariaislam als <<Islamophobie>> zu kriminalisieren ..., mithin zugunsten eines bestimmten politisch-religiösen Systems die freie Meinungsäußerung und die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung einzuschränken. Aus der Sicht der (Muslimverbände)... gibt es (demnach) also keinen Anlaß sich einer Grundsatzdiskussion zu stellen." (Lit.: Tilman Nagel, Angst vor Allah?, S. 405 - 406). Teile der deutschsprachigen Forschung bevorzugen den (an Fremdenfeindlichkeit) angelehnten Begriff der Islamfeindlichkeit, um diesem Dilemma zu entgehen, nehmen dabei aber in Kauf, dass es sich dabei um eine international weniger anschlussfähige Bezeichnung handelt. Problematisch bei beiden Begriffen ist der Fokus auf den Islam statt auf die Muslime als eigentliche Betroffene.

Literatur

  • Tilman Nagel: Angst vor Allah?. Auseinandersetzungen mit dem Islam, Vlg. Duncker & Humblot, Berlin 2014