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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Kallippischer Zyklus

Aus AnthroWiki

Der Kallippische Zyklus ist eine Verbesserung des Meton-Zyklus und wurde vom griechischen Astronomen Kallippos im 4. Jahrhundert v. Chr. entwickelt. Während der Meton-Zyklus eine 19-jährige Periode umfasst, in der 235 Mondmonate nahezu genau 19 Sonnenjahren entsprechen, erweitert der Kallippische Zyklus diese Periode auf 76 Jahre, in denen 940 Mondmonate nahezu genau 76 Sonnenjahren entsprechen.[1]

Der Kallippische Zyklus wurde entwickelt, um eine genauere Anpassung von Mond- und Sonnenzyklen in lunisolaren Kalendersystemen zu erreichen. Kallippos Ansatz beruht darauf, vier Meton-Zyklen aneinanderzureihen (4 × 19 = 76 Jahre) und einen Schaltmonat weniger einzufügen als in vier Meton-Zyklen.[1] Dadurch ergab sich eine geringere Abweichung zwischen der kumulierten Dauer der Mondmonate und der Sonnenjahre im Kallippischen Zyklus im Vergleich zum Meton-Zyklus.

Obwohl der Kallippische Zyklus eine genauere Angleichung von Mond- und Sonnenzyklen ermöglichte, war er in der Praxis nicht so weit verbreitet wie der Meton-Zyklus, der in verschiedenen lunisolaren Kalendersystemen wie dem jüdischen und dem chinesischen Kalender verwendet wurde. Der Kallippische Zyklus stellt dennoch einen wichtigen Beitrag zur antiken Astronomie und Kalenderberechnung dar.

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 Toomer, G. J. (1984). Ptolemy's Almagest. London: Duckworth.