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Kobierzyce

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Koberwitz (Polen)
Koberwitz (Polen)
Koberwitz
Koberwitz
Koberwitz
Kobierzyce, Lage in Polen
Schloss Koberwitz (1910)
Schloss Koberwitz (2006)

Kobierzyce (dt. Koberwitz, 1937–45 Rößlingen) ist ein Dorf und zugleich Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Wrocławski (Breslauer Bezirk) der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien nahe Breslau mit heute etwa 19.765 Einwohnern (Stand 31. Dez. 2016). 1910 lebten hier etwa 1.459 Menschen.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Cobliwiz entstammt einem Dokument des Breslauer Herzogs Heinrich III. aus dem Jahr 1257. Bereits 1333 tauchte mit dem Gut Koberwitz, der bis 1937 gültige Ortsname auf.[1]

Im Juni 1924 veranstaltete Rudolf Steiner auf dem Gut von Graf Carl von Keyserlingk (1869–1928, seit 1899 mit Johanna von Skene (1879–1966) verheiratet) einen mehrtägigen Kurs über Biologisch-dynamische Landwirtschaft.[2][3] Im September 1999 wurde zu Ehren von Rudolf Steiner eine Tafel an der Fassade von Schloss Kobierzyce angebracht.

Siehe auch

Literatur

  • Adalbert Graf von Keyserlingk: Koberwitz 1924. Geburtsstunde einer neuen Landwirtschaft, Hilfswerk Elisabeth 1985, ASIN B0050G36Q4
  • Hugo Erbe: Präparate zur Förderung des elementarischen Lebens im biologisch-dynamischen Land- und Gartenbau, Lohengrin-Verlag, Tellingstedt 2003
  • Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, 8. Auflage, GA 327 (1999) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. http://www.ugk.pl/
  2. ↑ Paull, John "Attending the First Organic Agriculture Course: Rudolf Steiner’s Agriculture Course at Koberwitz, 1924", European Journal of Social Sciences, 2011, 21(1):64-70.
  3. ↑ Paull, John (2013) "Koberwitz (Kobierzyce); In the footsteps of Rudolf Steiner'", Journal of Bio-Dynamics Tasmania, 109 (Autumn), pp. 7-11.
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Kobierzyce aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.