Molekülorbitaltheorie

Aus AnthroWiki

Die Molekülorbitaltheorie (kurz MO-Theorie) ist eine von Friedrich Hund und Robert S. Mulliken entwickelt Methode, um die Elektronenstruktur von Molekülen zu beschreiben. Anders als in der etwas früher entstandene Valenzstrukturtheorie, werden beim MO-Verfahren über das Molekül delokalisierte Molekülorbitale durch eine Linearkombination der Atomorbitale aller Atome eines Moleküls angenähert. Dabei wird zwischen bindenden und antibindenden Molekülorbitalen unterschieden.[1] Das MO-Verfahren wird heute für die meisten quantenchemischen Rechnungen verwendet.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Molekülorbitale – Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema

Einzelnachweise

  1. ↑ Fleming S. 1-11
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Molekülorbitaltheorie aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.