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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Nachbild

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Nachbildwirkung)

Ein Nachbild entsteht auf der Netzhaut des Auges, wenn wir längere Zeit eine helle Fläche betrachten. Bei positiven Nachbildern, die leicht entstehen, wenn man in eine relativ helle Lichtquelle blickt, entsprechen die Helligkeits- und Farbverhältnisse denen des direkten Wahrnehmungsbildes. Bei negativen Nachbildern kehren sich diese Werte um: hell wird zu dunkel, und die Farben erscheinen in ihren Komplementärfarben. Blicken wir beispielsweise auf ein dunkles Viereck auf grauem Hintergrund, so schwebt für einige Momente ein helles Nachbild vor der grauen Fläche, nachdem wir das Viereck entfernt haben. Dieses Nachbild bewegt sich, je nachdem wie wir unsere Augen bewegen. Es wird gemäß den perspektivischen Verhältnissen größer, wenn wir uns von der grauen Fläche weiter entfernen, kleiner, wenn wir uns ihr nähern. Das Nachbild lebt real in unserem Auge und wird nur durch unsere Blicke gleichsam auf die äußere Fläche projiziert. Ähnliches können wir erleben, wenn wir etwa ein rotes Viereck betrachten und anschließend entfernen. Dann ist das Nachbild allerdings grünlich gefärbt. Das Helle ist das Gegenteil des Dunklen, und das Grüne die Gegenfarbe zum Roten. Diese Nachbilder sind natürlich schon vorhanden, solange wir noch auf das schwarze bzw. rote Viereck schauen. Nur fallen sie uns dann kaum auf; sie legen sich nur wie ein ganz zarter Schleier über das ursprüngliche Wahrnehmungsbild. Immer ist das Auge dabei bestrebt, die Einseitigkeit der äußeren Farbe durch ihr Gegenteil abzumildern und zu einem Ganzen zu ergänzen. Das Auge strebt nach Totalität.

Vom Nachbild zu unterscheiden ist das Blendungsbild, das entsteht, wenn man in ein blenden helles Licht blickt und diesen Eindruck bei geschlossenen Augen nachwirken lässt.