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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

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Philosophisches Ei

Aus AnthroWiki
Ein Athanormit dem philosophischen Ei im Inneren

Das philosophische Ei (lat. Ovum philosophorum), manchmal auch als Gefängnis oder Grabmal bezeichnet (Lit.: Gebelein 1996), war ein eiförmiges, hermetisch versiegeltes Glasgefäß, in dem die Alchemisten den Stein der Weisen zubereiteten. Das philosophische Ei wurde dazu längere Zeit in einem philosophischen Ofen, dem sogenannten Athanor, bei milder, gleichmäßiger Wärme "ausgebrütet". Das gläserne Ei übernimmt die Rolle des schützenden Leibes der Erde und wird von manchen alchemistischen Autoren auch als die irdische "Gebärmutter" (lat. matrix) bezeichnet, in der die Stoffe ihrer Vollkommenheit entgegenreifen. (Lit.: Hornfisher 1998)

Oft wird auch die Materie selbst als Ei bezeichnet, weil sie im Verlauf des Grossen Werkes Formen annimmt, die an ein Ei erinnern, das bald aufbricht und weil sie der Mutterschoß des Steins der Weisen ist.

Literatur

  1. Helmut Gebelein: Alchemie, 2. Auflage München 1996 ISBN 3-424-01062-6
  2. Daniel Hornfisher: Löwe und Phönix - Das grosse Handbuch der praktischen Spagyrik und Alchemie, Aurum Verlag, Braunschweig 1998, ISBN 3-591-08432-8