Sechzehn Wege des Verderbens

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"In der vierten Unterrasse der sechsten Wurzelrasse setzt sich das Rad (der Chakren) erst in Bewegung. Wenn dieses Rad in Bewegung versetzt ist, wird der Mensch sein Wort der Astralwelt übergeben. Was dann der Mensch spricht, wird unmittelbar wirken auf seinen Mitmenschen. So zum Beispiel wird der Mitmensch das Wohlwollen fühlen, welches durch das Wort ausgedrückt wird. er wird jedes Wort fühlen. Der menschliche Manu der sechsten Wurzelrasse, der diese Rasse leiten wird, er, der der erste menschliche Manu ist, kann erst mit den Menschen reden, wenn der Mensch soweit ist, als daß er mit dem Meister sprechen kann und das kann er erst, wenn dieses Chakram ganz entwickelt ist, wenn das Wort des Menschen unmittelbar in den Strom der Räder übergeht. Der normale Mensch erreicht das in der vierten Unterrasse der sechsten Wurzelrasse. Ein Zurückbleiben würde bewirken, daß die 16 Speichen nicht alle entwickelt sind. Dann könnte der Mensch nicht vor dem Meister sprechen, so daß er auf dieser Stufe der Evolution nicht von dem Meister geführt werden könnte. Es ist besonders wichtig, dieses Chakram auszubilden, und das hängt davon ab, ob der Mensch sich das Verwunden durch die Stimme abgewöhnt. Die Menschen haben 16 Gelegenheiten - durch 16 Unterrassen hindurch - dieses Chakram auszubilden. Wenn sie es nicht tun, so gehen sie die 16 Wege des Verderbens durch das Wort." (Rudolf Steiner, GA 89, S. 181).

"Im Laufe der Erdentwickelung ist eine ganze Reihe von Rassen entstanden und in Dekadenz geraten. Die Atlantier sind vorgeschritten durch die Rassen hindurch; die Rassen sind verschwunden, aber die Menschenseelen sind übergegangen in andere, höhere Rassen. Für die aber, die stehenbleiben wollen, die mit der Rasse verwachsen wollen, gibt es die Möglichkeit, daß sie «durch ihre eigene Schwere» heruntersteigen und aufgehen im Materiellen. 16 Möglichkeiten gibt es, mit der Rasse zu verwachsen; man nennt sie die 16 Wege des Verderbens. So sehen wir, wie es tatsächlich möglich ist, daß der Mensch so verwächst mit der einen Inkarnation, daß er sozusagen hinter der Evolution zurückbleibt. Seine anderen Seelenbrüder sind dann auf einer höheren Stufe, wenn er in einer neuen Inkarnation wiederkehrt. Er aber muß sich dann begnügen mit einer minderen Inkarnation, wie sie ihm geblieben ist von irgendeiner dekadenten Rasse. Das braucht keinem Menschen Furcht einzujagen. Für niemanden liegen heute die Wege so, daß er etwas nicht wieder einholen könnte und damit aus der Evolution herausfallen müßte. Aber wir müssen uns doch diese Möglichkeit vor die Seele rücken. Nehmen wir einmal den extremsten Fall: Ein Mensch verwächst so dicht wie möglich mit dem, was das Wesen einer Inkarnation ausmacht. Er kann es nicht gleich, denn er ist nicht stark genug, um es auf einmal zu tun, aber in einer Zeit von 16 Inkarnationen könnte er es tun, würde er die 16 Fehlwege gehen. Nehmen wir an, er könnte es, dann würde er folgendes erreichen. Die Erde mit ihren Seelen wartet nicht, sie schreitet vorwärts. Aber da das Materielle immer doch ein Ausdruck ist für ein Seelisches, so kommt ein solcher Mensch zuletzt auf einer Stufe an, wo er keine Möglichkeit mehr findet, einen Körper für sich zu bekommen, weil es tatsächlich möglich ist, daß keine Körper mehr da sind für solche Seelen, die zu sehr verwachsen sind mit der Körperlichkeit. Solche Seelen verlieren dabei die Möglichkeit, sich zu inkarnieren und finden keine andere Gelegenheit." (Rudolf Steiner, GA 102, Seite 174ff).

Das wird erst im nächsten großen Hauptzeitraum eintreten (der jetzige Hauptzeitraum ist der der nachatlantischen Zeit). Die sechzehn Wege des Verderbens bestehen aus jeweils zwei Inkarnationen in einer Kulturepoche (=Unterrasse), beginnend mit der gegenwärtigen Zeit, der nachatlantischen Zeit (=Wurzelrasse), ebendort in der 6. Kulturepoche (slawische Unterrasse). Je 2 Verkörperungen, eine als Mann, eine als Frau. Von der der nächsten Kulturepoche mit zwei Verkörperungen ausgehend langte man dann am Ende der vierten Kulturepoche des nächsten Hauptzeitraums an. Danach, also am Ende der vierten Kulturepoche des nächsten Hauptzeitraumes müssen diese sprachlichen (innerlichen) Fähigkeiten, das rechte Wort, was fähig ist den Meister zu erreichen, dann vorhanden, sprich ausgeprägt sein. In ferner Zukunft geht die Weltentwicklung wiederum auf ein androgynes Wesen hin. Schon gegen das 7. Jahrtausend n. Chr. soll eine geschlechtliche Fortpflanzung durch das Jüngerwerden der Menschheit nicht mehr möglich sein. Dann wird der Mensch seinesgleichen ungeschlechtlich durch den Kehlkopf, durch das Wort, hervorbringen. "Jene Verwandlung des Fortpflanzungstriebes, die wiederum eine ungeschlechtliche sein wird, übernimmt alsdann die Funktionen der alten Fortpflanzung." (Rudolf Steiner, GA 99, S 146f). „Nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen wird in einer zukünftigen, nicht mehr so physischen Erdenmenschheit, die Fortpflanzung durch den Kehlkopf, das dem Fortpflanzungssystem polare Organ, stattfinden, so wie im Anfang des Johannesevangeliums das Entstehen aller Dinge aus dem Worte der Gottheit dargestellt wird. Man beachte, wie der Kehlkopf schon heute mit den Unterleibsorganen eng zusammenhängt, z.B. im Stimmwechsel während der Pubertät. Diese zukünftige Zeugung wird wieder ungeschlechtlich sein.“ (Lit.: Werner Christian Simonis, Die geistigen Hintergründe zum Entstehen und zum Wandel der Geschlechter, J.Ch. Mellinger Vlg., Stuttgart 1977, S. 47), - (da auch nach 7000 n. Chr. noch weiterhin die aktive bzw. die empfangende Polarität eine Rolle spielen werden, wurde für jede der insgesamt 8 Kulturepochen mit - idealtypisch - 2 Inkarnationen gerechnet). Die 16 Wege des Verderbens führen also dahin, als dass der Mensch dauerhaft unfruchtbar bleibt. Er kann nicht nur kein Leben gebären, sondern auch keine Erkenntnis. Maximal hat der Mensch noch 2 weitere Kulturepochen, in denen er diese Versäumnisse aufholen kann. (6 Kulturepochen a 2 Inkarnationen - regulär - bis hin zur vierten Kulturepoche des 6. Hauptzeitraums + 2 weitere Kulturepochen a 2 Inkarnationen = 16 Inkarnationen insgesamt).

Der sechste Hauptzeitraum (= Wurzelrasse), zeigt mit seiner 6. Kulturepoche (= Unterrasse) zudem - frei nach Fritz Nussbaumer - eine menschheitliche Krise an.

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