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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

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Sozialer Konstruktivismus

Aus AnthroWiki

Die Begriffe Soziologischer Konstruktivismus und Sozialkonstruktivismus stammen aus der Soziologie und beruhen auf einer Theorie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann. Demnach stellt auch der Aspekt der Konstruktion von Wirklichkeit, als Kreislauf aus Objektivierung und Institutionalisierung von Wissensinhalten und der Internalisierung der Wirklichkeit, eine häufig vertretene Sichtweise dar. „Das Anliegen dabei ist, zwei verschiedenen Aspekten zugleich Rechnung zu tragen: zum einen der immer schon vorgefundenen Wirklichkeit und ihrem scheinbar objektiven Charakter und zum anderen den individuellen und subjektiven Möglichkeiten, diese Wirklichkeit zu verändern.“[1] Dies wird zunehmend auch als soziologischer Konstruktivismus begriffen. „(Diese Wirklichkeit) ... die heute oft als konstruktivistisch bezeichnet wird, besteht nicht darin, dass man jederzeit Beliebiges zur Wirklichkeit erklären kann. Sondern das, was in einem bestimmten Kontext und zu einer bestimmten Zeit als Wirklichkeit gilt, weist oft eine erstaunliche Hartnäckigkeit auf, und zwar auch dann, wenn einige der Beteiligten Einwände dagegen erheben, Zweifel anmelden oder protestieren. Genau diese Hartnäckigkeit ist das aus soziologischer Sicht Interessante.“[2]

Literatur

  • Peter L. Berger, Thomas Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, Frankfurt a.M. 1969
  • Thomas Schwietring: Was ist Gesellschaft? Einführung in soziologische Grundbegriffe, Konstanz - München 2011

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. ↑ Schwietring, Seite 107
  2. ↑ Schwietring, Seite 108