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Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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Sphärenmusik

Aus AnthroWiki
Johannes Kepler setzte sich mit dem antiken Gedankengut der Sphärenklänge mit seinem Werk „Harmonices Mundi“ (hier: Ausgabe Linz 1619) auseinander

Als Sphärenmusik bezeichnet man die Übertragung von kosmischen Proportionen in musikalische Beziehungen. Die Ursprünge des Begriffes liegen in der Lehre der Planetentöne und des durch Zahlenproportionen wohlgeordneten Kosmos von Pythagoras.

In den Apokryphen der Spätantike wurde diese zahlhafte Ordnung der Welt durch das den Satz "Gott hat die Welt geordnet nach Maß, Zahl und Gewicht" bewahrt, der als ein Leitkonzept der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wissenschaft von der Natur und der Musik diente.

Johannes Kepler erarbeitete 1619 ein vollständiges Konzept der Sphärenmusik in seinem Werk Harmonices Mundi, das auf den Verhältnissen der Umlaufzeiten der Planeten des Sonnensystems beruht. Der Begriff wird auch heute noch verwendet, um bestimmte Beziehungen in der Physik zu veranschaulichen. Umfassender als der Begriff "Sphärenmusik" ist die Sphärenharmonie.

Im Prolog der Engel in Goethes Faust wird aufgrund dieser Vorstellung vom „Donnergang“ der Sonne gesprochen.

Weblinks

[[Kategorie:Kosmos}}

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