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Subventionsbank
Die Investitions- und Subventionsbank ist eine reine Unterabteilung der Kreditbank. Sie gibt Geld für Investitionen und Subventionen an die Unternehmen heraus. Die Investitions- und Subventionsbank verwaltet lediglich die Gelder für Investitionen und Subventionen. Darüber hinaus hat sie keinerlei Funktion. Während wir es im Kapitalismus mit einem monistischen Bankenwesen zu tun haben, wo alle Geldaktionen über ein und dasselbe Konto abgewickelt und zusammengefasst werden, differenziert sich in dem Schmundtschen System das Bankenwesen in einer pluralistischen Weise. Zunächst differenziert es sich in eine Produktions- und eine Konsumtionsbank. Zusätzlich wird aber auch noch die Investitions- und Subventionsbank benötigt, die Investitionskredite und Subventionen an die Unternehmen gibt.
Die Investitions- und Subventionsbank erhält, und das hatte Schmundt so noch nicht vorgesehen, ihr Geld direkt vom Staat, denn alle Staatsausgaben stellen ja eine Subvention dar, alle Steuern sind generell Sanktionen auf den Konsum. Mit der Zeit trägt sich dann aber die Investitionsbank selber, denn es fließen ihr die Gelder ja von den vorher kreditierten Unternehmen wieder zurück. Investitionen und Rückzahlungen halten sich dann ganz logisch irgendwann die Waage. Die hier geschilderte Vorfinanzierung der Investitionsbank durch den Staat ist deshalb möglich, weil der Staat sein Geld, das er durch Steuern einnimmt, ja auch dem Wirtschaftskreislauf entzieht, Gelder für Staatsausgaben (aus Steuermitteln) stellen generell Geld im Rückfluss dar, es ist in unserem Sinne wert-los. Die Investitionsbank hingegen fungiert als ein Fond, ein Geldfond, den wir Fond 2 nenne können. Demgegenüber möchte ich den etatistischen Staat mit seiner Staatsquote als Fond 1 bezeichnen. Es gibt diese wunderbaren, äußerst großzügigen Installationen von Joseph Beuys: Fond 1 und Fond 2. Dies zeigt nur, wie dicht Beuys bereits an diesem zentralen Gedanken war.









