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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Tierstimmenarchiv

Aus AnthroWiki

Das Tierstimmenarchiv ist eine wissenschaftliche Sammlung von Tonträgern mit Gesängen, Rufen und anderen Lauten von Tieren. Es ist am Museum für Naturkunde Berlin angesiedelt.

Geschichte

Historisches Tonbandgerät (gebaut 1951), mit welchem die ersten Aufnahmen für die Sammlung stattfanden
Tonbeispiel aus dem Tierstimmenarchiv: Rufe von Jungstaren
Das Magazin mit digitalen Tonträgern

Die Sammlung wurde 1951 von Günter Tembrock am damaligen Zoologischen Institut der Humboldt-Universität begründet und dient seither der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Bioakustik. Nachdem zunächst vor allem Aufnahmen in den Berliner Zoos gemacht wurden, nahmen ab 1960 auch die Aufnahmen aus den natürlichen Lebensräumen der Tiere zu.

Bis 1990 wurden die meisten Aufnahmen von Tembrock sowie seinen Mitarbeitern und Studenten angefertigt, später wurden Aufnahmen aus anderen Quellen, beispielsweise von Dagmar Langwald, Klaus Conrads und Gottfried Hohmann in die Sammlung integriert.

Umfang der Sammlung

Der aktuelle Umfang der Sammlung umfasst 120.000 Tonaufnahmen, auf 4000 Tonbandspulen und digitalen Tonträgern. Darunter sind circa 1800 Vogel-, 580 Säugetier- sowie mehrere Fisch-, Amphibien-, Reptilien- und Insektenarten vertreten. Die einzelnen Aufnahmen erfolgten zumeist in Zoos und zum Teil in Laboren oder im Freiland. Geografisch liegt der Schwerpunkt der Freilandaufnahmen auf Mittel- und Osteuropa, mit wichtigen Teilsammlungen aus dem Kaukasus und Zentralasien.

Digitalisierung

Um die meist als Tonband vorliegenden Aufnahmen zu erhalten, wurden diese nach und nach digitalisiert und auf CDs, DVDs und parallel auf Rechnern der Humboldt-Universität gespeichert. Auch bereits digital vorliegende Aufnahmen—beispielsweise von DAT oder Festplattenrekordern—wurden auf diese Medien umgestellt.

Literatur

  • Karl-Heinz Frommolt: Günter Tembrock (1918–2011). In: Bioacoustics. 21, 2012, S. 173–174, doi:10.1080/09524622.2012.651791.
  • Frommolt K.-H., Bardeli R., Kurth F., Clausen M. (2006): The animal sound archive at the Humboldt-University of Berlin: Current activities in conservation and improving access for bioacoustic research, Razprave IV. razreda SAZU XLVII-3 Advances in Bioacoustics 2: 139–144.[1]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Tierstimmenarchiv aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.