gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026
Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026

Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026

Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Die Urteile bei Aristoteles

Aus AnthroWiki
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

"Begriffe verknüpfen wir zu Sätzen oder Urteilen (im logischen, nicht etwa im juristischen Sinne). In jedem Urteil werden (mindestens) zwei Begriffe miteinander verbunden. Subjekt heißt der Begriff, über den etwas ausgesagt wird. Prädikat heißt die Aussage, die über das Subjekt gemacht wird. (...)

Aristoteles versucht Urteile in verschiedene Klassen einzuteilen. Er unterscheidet das bejahende Urteil: Diese Nelke ist Rot, von verneinenden: Diese Nelke ist nicht rot. Er unterscheidet das allgemeine Urteil: Alle Nelken welken vom besonderen: Einige Nelken duften nicht und vom Einzelurteil: Diese Nelke ist gelb. Er unterscheidet schließlich Urteile, die ein Sein aussagen: Diese Nelke blüht – von solchen, die ein Notwendigsein aussagen: Diese Nelke muss heute aufblühen – und solchen, die ein bloßes Möglichsein aussagen: Diese Nelke kann heute noch aufblühen.“ (Hans Joachim Störig: „Keine Geschichte der Philosophie“, S.197-198)

Aristoteles unterscheidet also:

  • allgemeine Urteile
  • besondere Urteile
  • Einzelurteile


  • bejahende Urteile
  • verneinende Urteile


  • kategorische (unbedingte) Urteile
  • apodiktische (notwendiges) Urteile
  • problematische (vermutendes) Urteil

Da deutet sich die Trippelgestalt schon an, die Kant der Tafel der Urteile einmal geben wird. Kant übernimmt nun praktisch diese acht Urteilsformen, und fügt noch einige weitere hinzu.