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Frederic W. H. Myers

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Frederic William Henry Myers

Frederic W. H. Myers (Frederic William Henry „Fred“ Myers; * 6. Februar 1843 in Keswick, Cumberland, England; † 17. Januar 1901 in Rom) war ein englischer Altphilologe, Dichter, Kritiker, Essayist und kurzzeitig auch Theosoph.

Leben

Von 1865 bis 1872 lehrte Myers klassische Sprachen an der Universität Cambridge. Er war Spezialist für die Lyrik von William Wordsworth und von Vergil und schrieb auch selbst Gedichte, von denen „St. Paul“ (1867) am bekanntesten wurde.

1880 heiratete Myers Eveleen Tennant (1856–1937), die als Porträtfotografin bekannt wurde. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.[1]

1882 war Myers Mitbegründer der Society for Psychical Research zur Erforschung parapsychologischer Phänomene und wurde im Jahre 1900 auch deren Präsident. Auf prägte den Begriff Telepathie als Bezeichnung für die anscheinend unerklärliche Übertragungen von Gedanken[2].

Am 3. Juni 1883 trat Myers der London Lodge der Theosophischen Gesellschaft bei, 1886 infolge des Hodgson Reports jedoch wieder aus.

Werke

  • Wordsworth. 1881.
  • Essays, classical and modern. 2 Bände. 1883.
  • mit Edmund Gurney & Frank Podmore: Phantasms of the living. 1886 Volume 1 Volume 2
    • Gespenster lebender Personen und andere telepathische Erscheinungen. Spohr, 1897 (gekürzt)
  • Science and a future life. 1893 archive.org
  • Human personality and its survival of bodily death. 1903 Volume 1 Volume 2
  • Fragments of Inner Life: An Autobiographical Sketch. Society for Psychical Research, 1961

Literatur

Weblinks

Einzelnachweis

  1. ↑ Robert Deane: Eveleen Myers. Biografie auf photo-web
  2. ↑ Encarta: Frederic Myers (Memento vom 21. August 2009 im Internet Archive)
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Frederic W. H. Myers aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.