gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Schrägschraffur

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Schrägschraffurtechnik)
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Die Schrägschraffur ist eine von Assja Turgenieff nach Anregungen Rudolf Steiners um 1917 entwickelte Schwarz-Weiß-Zeichentechnik, bei der die zeichnerischen Formen nicht durch Umrisslinien, sondern aus dem Wechselspiel von Licht und Finsternis herausgeholt werden. Assja Turgenieff beschreibt,

„... was Rudolf Steiner als Ziel einer Hell-Dunkel-Kunst gestellt hat: das Licht nicht nur in seinen sinnlich-wahrnehmbaren Wirkungen, so wie es die Gegenstände von außen beleuchtet, wiederzugeben, sondern vor allem das durchscheinende, das von innen aus kraftende Licht ergreifen zu suchen, – die «intensive» Lichtwirkung – wie er sie nannte. Ein Weg dazu ist seine Angabe, das Bild aus einer Schräg-Schraffierung hervorzubringen, die Licht und Schatten – besser gesagt Licht und Schwere – losgelöst vom Gegenständlichen, als formgebende Kräfte in ihrem ureigenen Element zu erfassen vermag; als eine im eminentesten Sinne schöpferische Welt geheimer Naturgesetze. Damit ist auch ein weiter Weg in eine Zukunftsentwicklung der Kunst eröffnet. -

Es wurden hier die plastischen Formen der sieben Säulen so, wie sie in ihrem ersten Stadium im Jahre 1907 beim Münchener Kongreß geformt waren, beibehalten. Ihnen sind die Worte, die Rudolf Steiner auf einer mit der Feder gezeichneten Skizze für das erste Goetheanum im Jahre 1912 geschrieben hat – noch bevor er an ihr plastisches Erarbeiten ging –, hinzugefügt:

Das Es, An Es, In Es, Ich, Vom Ich, Aus Mir, Ich Ins Es.“ (Lit.: Turgenieff 1947)

Die sieben Planetensäulen nach einer Hell-Dunkel-Zeichnung von Assja Turgenieff.

Literatur