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Eishölle
Die Eishölle ist der neunte und tiefste Kreis der Hölle, wie sie Dante in seiner Göttlichen Komödie schildert. Hier sitzt nach den Schilderungen Dantes Luzifer. Tatsächlich aber ist es Satan, der identisch ist mit Ahriman, der hier das Zentrum seines Wirkens hat und mit seiner Todeskälte alles Leben zu zerstören trachtet. Die Eishölle entspricht zugleich der neunten und tiefsten (geistigen) Schicht des Erdinneren, wie es Rudolf Steiner aus geisteswissenschaftlicher Sicht beschrieben hat. Diese neunte Schicht ist der substantielle Ursprung all dessen, was auf der Erde als schwarze Magie in Erscheinung tritt; sie ist zugleich das Erdgehirn.
"Die neunte Schicht ist das Erdgehirn. Dort wirkt das Böse magisch. Schwarzmagische Kunst steht damit in Verbindung. Der weiße Pfad wird dort schwarz." (Lit.: GA 094, S 181)
Literatur
- Rudolf Steiner: Kosmogonie, GA 94 (2001), ISBN 3-7274-0940-1 [1]
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net und im Rudolf Steiner Online Archiv. Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners. Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de. |