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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Ökosystemforschung

Aus AnthroWiki

Die Ökosystemforschung untersucht die Zusammenhänge verschiedener ökologischer Ebenen, zum Beispiel auf unterschiedlichen räumlichen und trophischen Ebenen sowie zwischen Arten (interspezifisch) und innerhalb einer Art (intraspezifisch). Ein Ziel ist es, Entwicklungen innerhalb von Ökosystemen zu verstehen, indem alle dafür relevanten Faktoren in die Betrachtung einbezogen werden.

Ökosystemforschung kann den „Faktor Mensch“ mit all seinen Einflüssen berücksichtigen. Für die Analyse menschlich stark beeinflusster Ökosysteme, etwa der Kulturlandschaft oder in Städten, ist dies unerlässlich. Es können aber auch von menschlichen Einflüssen möglichst unbeeinflusste Gebiete untersucht werden, um die „natürliche“ Weiterentwicklungen oder Reaktionen zu verstehen.

Durch die Orientierung an ökologischen Wechselwirkungen kann Ökosystemforschung zu vernetzem Denken beitragen und interdisziplinäre Betrachtungsweisen fördern. Für gut analysierte Systeme kann Ökosystemforschung Handlungsvorschläge generieren und/oder im Hinblick auf angestrebte Ziele bewerten.

Typischerweise kombiniert Ökosystemforschung Messung, Literatur- und Expertenwissen und Modellbildung. Dabei kann die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen gefordert sein.[1]

Beispiel Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer verfolgt die Nationalparkverwaltung seit den frühen 80er Jahren den ökosystemaren Ansatz. 2004 erschien ein zusammenfassender Bericht verschiedener Autoren als Produkt der „Gesamtsynthese Ökosystemforschung Wattenmeer“. Er beinhaltet Kapitel zu „Das Ökosystem Wattenmeer“, „Sedimentdynamik, Stoffaustausch und Ökologie im Wattenmeer“ sowie „Anthropogene Einflüsse“ (Eutrophierung bzw. die Eutrophierungsfolgen, auf Stoffe und Substanzen mit umweltschädigender Wirkung, auf die Fischerei im Wattenmeer und den Tourismus) und „Schutz des Wattenmeeres – Grundlagen, Ziele, Werkzeuge und Maßnahmen“.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Ökosystemforschung aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.