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1332

Aus AnthroWiki

Dem Jahr 1332 n. Chr. (ca.) gilt als Verdopplung der Jahreszahl 666, der zweite Eingriff des Sonnendämons Sorat in die Weltgeschichte, mit der Vernichtung des Templerordens.

Der Templerorden wird zuweilen bezeichnet als der "reinste Orden" der Welt. Dieser "Orden, der es tatsächlich fertiggebracht hatte, die ganze Wirtschaft selbstlos zu verwalten, so daß kein Mensch mehr durch den anderen ausgenutzt wurde" (Lit.: G. Klockenbring, S. 33), war aufgrund seines selbstlosen Reichtums, den "Haß-Inspirationen" und der Geldgier des damaligen französischen Königs Philipps des Schönen, der zuvor erfolglos versucht hatte, in den Templerorden aufgenommen zu werden, massiv ausgesetzt, nachdem jener im Zusammenwirken mit Papst Clemens V., begonnen hatte den Orden verbieten und auflösen zu lassen.

Der damalige Ordensgroßmeister Jacques de Molay wurde am 18. März 1314, zusammen mit seinem letzten noch lebenden Gefolgsmann Gaufridus de Charneios auf den Scheiterhaufen geführt. "Eben wollte man ihm die Hände mit einem Strick zusammenbinden, als er zum Henker sagte: >>Laßt mich ein wenig die Hände falten, denn jetzt ist der Augenblick gekommen, dies zu tun. Ich stehe vor dem Tod. Gott weiß, daß ich unschuldig bin. Bald in einem knappen Jahr, wird jene, die uns zu Unrecht verurteilt haben, ein großes Unglück treffen. Ich sterbe in dieser Überzeugung.<< (...) Einen Monat später, am 20. April, starb Klemens V. plötzlich in der Provence, im Alter von kaum fünfzig Jahren. Am 29. November desselben Jahres erlitt Philipp der Schöne in Fontainebleau einen tödlichen Jagdunfall. Nur 46 Jahre zählte der König, als er durch seinen Sturz vom Pferd bei der Wildschweinhatz das Leben verlor" (Lit.: B. Nardini, S. 203). Dieser Vorfall wird in der Literatur gelegentlich auch als die letztliche Erfüllung des Templerfluches bezeichnet.

Siehe auch

Literatur

  • Helmut Werner: Lexikon der Numerologie und Zahlenmystik, Komet, ISBN 3-89836-132-2
  • Gérard Klockenbring: Vom Beitrag Frankreichs zur Aufgabe Europas. In: Europa und sein Genius. Herausgegeben von Heinz Eckhoff, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1986, S. 18 - 39
  • Bruno Nardini: Das Handbuch der Mysterien und Geheimlehren, Goldmann TB, München 1994, S. 169 - 203 (Kapitel: Das Geheimnis der Tempelritter)
  • Inge Ott: Das Geheimnis der Tempelritter, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2005
  • Freie Vereinigung für Anthroposophie - MORGENSTERN: 13. Oktober 1307 - Zur Vernichtung des Templerordens vor 700 Jahren. Zwei Artikel von Peter Tradowsky, Berlin 2007