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Antinomismus

Aus AnthroWiki

Der Begriff Antinomismus (griech. ἀντί anti ‚gegen‘, νόμος nomos ‚Gesetz‘; sinngemäß „Unvereinbarkeit von Gesetzen“) steht in der Philosophie für eine grundsätzliche, anarchistische Gegnerschaft zu Gesetz und Gesetzlichkeit bzw. dem Widerspruch zwischen zwei Prinzipien oder Gesetzen, die sich zwar gleich gut begründen lassen, einander aber ausschließen. Das Problem der Antinomie wurde von den Sophisten, Platon, Immanuel Kant und von der modernen Logik behandelt.

In der Theologie bezeichnet Antinomismus eine Lehre, die die Bindung an das alttestamentliche Gesetz (besonders das Mosaische Sittengesetz) leugnet und die menschliche Glaubensfreiheit und die göttliche Gnade betont.

Im Allgemeinen kann Antinomismus auch als gezielte Verletzung eines gesellschaftlichen Tabus bezeichnet werden.

Siehe auch

Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Antinomismus aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.