Chalcedon

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Chalcedon aus dem Bergwerk Knappenberg in Kärnten (Österreich).

Der Chalcedon (von griech. χαλκηδών), benannt nach der gleichnamigen antiken Hafenstadt im kleinasiatischen Bithynien, ist eine farblose bis gräulich-blau gefärbte undurchsichtige, in dünnen Schichten durchscheinende faserige mikrokristalline Varietät des Quarz (SiO2). Verunreinigungen können auch braune, rötliche oder grüne Farbtöne erzeugen. Bräunliche bis rote Chalcedone werden als Karneol bzw. Sarder bezeichnet. Sind sie durch Nickeloxid grün gefärbt, heißen sie Chrysopras.

Nach der Apokalypse des Johannes ist der dritte Grundstein des Neuen Jerusalem ein Chalcedon:

„19 Die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.“

Offenbarung des Johannes: 21,19-20 LUT

Weblinks

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