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Diskussion:Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Woflgang, beim besten Willen, aber wer die Gedanken erst biem Sprechn verfertigt, ist schlicht verbalinkontinent... Erst Denken, dann reden... Joachim Stiller (Diskussion) 09:47, 18. Jun. 2020 (UTC)
- Sehe ich nicht so! Du musst nur zwischen dem aktuellen, lebendig schaffenden Denken und den fertigen Gedanken unterscheiden, die durch das Denken gebildet werden. Den Gesprächspartner bzw. die Zuhörer eines Vortrags mit vorgefertigen Gedanken zu bewerfen ist einfach grauenvoll. Da kann ich doch nur hier und jetzt aus dem aktuellen Denken schöpfen und das dann in Gedanken und Worte gießen, die ich so vorher noch nicht gedacht und gesprochen habe. Sonst rede ich doch vollkommen an den Leuten vorbei. Ich muss doch jede Sache mit meinen Gesprächspartner oder mit meinen Zuhörern immer wieder ganz aktuell neu denken. Ich kann doch nicht fertige Konzepte vorbeten, schon gar nicht wenn es um geistige Dinge geht. Wie soll ich denn so über Anthroposophie sprechen? Denken heißt doch, sich geistig die Sache hier und jetzt im Moment des Sprechens zu vergegenwärtigen, daraus die Gedanken und Worte zu bilden und die Zuhörer an diesem Prozess teilhaben lassen. An deren Gesichtsausdruck sehe ich dann schon, ob das gelingt, oder ob ich es anders anpacken muss, um sie zu erreichen. Das kann ich doch nicht schon vorher wissen. Da ist doch jeglicher Geist draußen, egal wie gescheit die vorgefertigten Gedanken auch sein mögen. Das ist ja gerade das Bereichernde daran, dass ich dadurch selbst die Sache hier und jetzt gemeinsam mit den Zuhörern geistig wieder ganz neu und frisch ansehen muss. Das ist doch das Inspirierende, die Sache wieder von einem neuen Blickpunkt zu sehen. Sonst bete ich ja nur meine ohnehin schon vorgefassten Meinungen herunter - und das ist dann verbal- und gedankeninkontinent, um nicht zu sagen stur, dogmatisch und schlichtweg armselig. Soll ich bloß fertiges Wissen ausspucken? Das kann man doch niemand (inklusive mir selbst) zumuten ... --Wolfgang Peter (Diskussion) 11:22, 18. Jun. 2020 (UTC)
Wolfgang, ich weiß sehr gut, was Du meinst, und ich weiß auch, dass Du es eigentlich ganz gut meinst... Aber speziell in diesem Fall liegst Du leider komplett daneben... So leid es mir tut... Vielleicht behältst Du diese Absage einfach mal im Hinterkopf und beobachtest Dich in zukünftigen Gesprächen und Diskussionen einfahc mal selbst.. Und vielleicht kommst Du dann ja doch zu demPunkt, mir am Endt doch recht zu geben... Glaub mit, ich habe fast 20 Jahre Erfahrung damit und ich habe es unter anderem in Bezug auf diesne Gedanken bzew. Gesichtspunt Steinerds genau beobachtet und untersucht.. Und der Befund fwar üfr mich definitiv eindeutig: In über 90% de rFälle hat Steiner hier einfach unrecht.. Ich vermute, dass das einfach nur der Wunsch der Vater des Gedankens war... Und das ist hier definitiv zu wenig... Joachim Stiller (Diskussion) 12:25, 18. Jun. 2020 (UTC)
- Ich denke, da liegt ein Missverständnis vor. Es geht ja nicht darum, über etwas zu sprechen, über das man zuvor noch nie nachgedacht hat. Da wird wenig bis gar nichts herauskommen. Nein, es geht um Dinge, mit denen man sich schon sehr viel beschäftigt hat, Erfahrungen gesammelt und viel darüber nachgedacht hat. Das ist notwendig, um sich mit der Sache vertraut zu machen. Aber das dient ja nur dazu, sich jetzt aktuell im Moment des Sprechens die Sache geistig vor Augen zu stellen und aus dem zu sprechen, was sich daraus hier und jetzt ergibt. Und da eröffnen insbesondere die ausgesprochenen oder unausgesprochenen Fragen der Zuhörer und Gesprächspartner immer wieder einen neuen Blickpunkt, von dem aus man die Sache betrachten kann. Damit werden natürlich auch alle Schemata, die man sich in der Verganenheit als Hilfsmittel aufgebaut hat, um die Sache zu illustrieren, wieder über den Haufen geworfen und neu gedacht. Aber das sind ja nur Krücken, nicht die Sache selbst. Das kann sogar scheinbar zu Widersprüchem mit früher Gesagtem führen - eben weil aus einer neuen Perspektive auch alles anders aussieht. Im Kern steht aber immer die Sache selbst, die man ganz gegenwärtig betrachtet, aber eben aus einem anderen Blickwinkel. Bei den Vorträgen von Steiner sieht man das doch ganz deutlich. Er hat über ein und die selbe Sache immer wieder ganz unterschiedlich gesprochen und die Wahrheit aus unterschiedlichsten Blickrichtungen gezeigt, immer wieder anders und neu. Das ist doch erst lebendiges Denken - für mich jedenfalls ... --Wolfgang Peter (Diskussion) 14:10, 18. Jun. 2020 (UTC)
Wolfgang, ich glaube, Du hast nicht die Bohne verstanden.. Ich sage nachher noch was dazu, und verscuhe dan mal, es aufzudröseln und zu erkären... Jetzt habe ich gerade was zu tun.. Bis später... Joachim Stiller (Diskussion) 14:27, 18. Jun. 2020 (UTC)
- Ja, ich habe wirklich nicht die Bohne verstanden, was Du eigentlich meinst. Ich kann Dir nur aus langjähriger Erfahrung sagen, was bei einem Gespräch oder einer Rede funktioniert und was nicht... --Wolfgang Peter (Diskussion) 17:07, 18. Jun. 2020 (UTC)
Nein Wolfgang, es geht nicht darum, was funktioniert, sondern was tatsächlich passiert... Joachim Stiller (Diskussion) 18:01, 18. Jun. 2020 (UTC)
Lieber Wolfgang, ich habe gerade zum ersten Mal den Artikel überhaupt ganz gelesen, und war baß erstaunt, etwas komplett anderes darin zu finden, als ich allien auf Grund des falschen Titels annehmen zu hoffen glaubte... Der Titel labtet ja so: Über die allmählich Verfertigung der Gedanken beim Reden... Und das ist denn auch in etwa, das, was man erwartet.. Tatsächlih findet man aber in der Inhaltsbeschreibung etwas komplett anderes, und dann ziegt sih, dass der Titel komplett falshc und irreführend gewählt ist... Der tatsächlich inhlat des Aufsatzes ist offensichtlich ein komplett anderer.. Tatsächlich geht es um die Methode der kommunikativen Problemlösungssuch durhc kommunikatives Gespäre von zwei ode rmehr Personen.... Und das hat schlich nichts merh mit einander zu tun... Eingentlich müsst eman den Title komplet austauschen und vielleicht "so" formulieren: Über die Methode der kommunikatioven Problemlöstung durch kollektives Gespräch... Da sist in der Tat Thema in jedme Unterrisch, wenn es um Gruppenarbeiten geht, etwa im Sinne eines handlungsorientierten Unterrichts.. Ich gehe schwer davon aus, dass das in praktishc jeder Schule gelegentlich auf der Tagesordnung steht, und bestimmt nicht nur an Waldorfschulen.. Joachim Stiller (Diskussion) 18:53, 18. Jun. 2020 (UTC)
Mal was grundsätzliches: Warum hast Du den Artikel eigentlich überhaupt angelegt? Ich meine, Du musst Dir doch irgendwas dabei gedacht haben... Gibt es hier vielleicht einen Bezug zu Steiner? Und wenn ja, worin bitte sollte der bestehen? Joachim Stiller (Diskussion) 19:01, 18. Jun. 2020 (UTC)









