Drüsensystem

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Exokrine und endokrine Drüsen

Das Drüsensystem ist der unmittelbarste physische Ausdruck des Ätherleibs. Veranlagt wurde das Drüsensystem bereits auf der alten Sonne. Die Drüsen entstanden damals durch Umwandlung der auf dem alten Saturn veranlagten Sinnesorgane.

Die für eine heutige Drüse (lat. glandula) typischen Absonderungsprozesse beruhen darauf, dass hier der Ätherleib infolge des luziferischen Einflusses ein Übergewicht über den Astralleib hat.

„Sofort, wenn man einen weinenden Menschen beobachtet, einen Menschen, der diese sonderbare salzige Flüssigkeit aus den Augendrüsen absondert, da merkt man, daß in diesem Falle eine zu große Tätigkeit des Ätherleibes gegenüber der eingefügten Tätigkeit des astralischen Leibes vorhanden ist. Der Mensch kann das, was er astralisch erlebt, nicht vollständig in seinen Ätherleib hineinleben, der Ätherleib hat ein Übergewicht über den astralischen Leib, und dieses Übergewicht drückt sich dadurch aus, daß der Ätherleib zurückwirkt auf den physischen Leib und ihm die Tränen auspreßt. Aber so ist es nun mit aller Drüsenabsonderung, mit all dem, was überhaupt drüsenartige Absonderungsprozesse im Menschen sind. Die alle beruhen auf einem Übergewicht des Ätherleibes über den astralischen Leib. Und dieses Übergewicht, dieses gestörte Gleichgewicht, das drückt sich so aus in seiner Fortsetzung auf den physischen Leib, daß eben all die Absonderungen der Drüsen erfolgen. Sonst würde nämlich nicht eine Absonderung stattfinden in der Drüsentätigkeit, sondern es würde sich die Tätigkeit des astralischen Leibes, wenn sie sich decken würde mit dem Ätherleib, in der inneren Beweglichkeit und in der inneren Tätigkeit der Drüsen erschöpfen. Die Drüsen würden nichts aus sich auspressen, sondern sie würden in sich selber sich erschöpfen. Ein Auspressen einer Materie würde nicht stattfinden. Sie sehen also, daß ganz gewaltig sich zeigen vor einer okkulten Beobachtung die Folgen der luziferischen Verführung. Es würde zum Beispiel der Mensch, wenn Luzifer nicht eingetreten wäre in die Weltordnung, niemals schwitzen — verzeihen Sie den harten Ausdruck —, sondern es wäre, entsprechend der Tätigkeit, die da stattfindet, eine im Innern, im Innern der betreffenden Organe sich erschöpfende Tätigkeit, Bewegung; es würde nichts nach außen dringen aus der Drüse.“ (Lit.:GA 134, S. 52f)

Siehe auch

Literatur

  • Rudolf Steiner: Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes, GA 134 (1990)
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
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