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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
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Elisabeth Förster-Nietzsche

Aus AnthroWiki
Elisabeth Förster-Nietzsche um 1894

Therese Elisabeth Alexandra Nietzsche (* 10. Juli 1846 in Röcken bei Lützen (Nähe Leipzig); † 8. November 1935 in Weimar), bekannt als Elisabeth Förster-Nietzsche, Schwester von Friedrich Nietzsche

Förster-Nietzsche verspottete ihren Bruder durch Taten und in Schriften und während seiner Umnachtung auch durch Schaustellungen, verbarg das aber gerissen hinter einer Fassade von Lügen, die sich bis zu Sagen auswachsen konnten.

Kurz war sie mit einem Anführer der antisemitischen Bewegung, dem geschassten Berliner Gymnasiallehrer Bernhard Förster, verheiratet. Mit ihm ging sie nach Paraguay, um dort eine rein germanischstämmige Siedlung aufzubauen. Schon nach wenigen Jahren kehrte sie zurück – das Unternehmen war durch Korruption und Geldmangel gescheitert, ihr Mann hatte sich das Leben genommen.

Nun pflegte sie ihren Bruder und wurde Alleininhaberin des Naumburger Nietzsche-Archivs. Sie führte Rudolf Steiner bei dessen erstem Besuch darin ans Bett des Kranken.

Mit dem Archiv übersiedelte sie nach Weimar. Dort ließ sie sich von Steiner Stunden über das Werk ihres Bruders geben; der Lehrer musste aber gleich feststellen, dass sie für Philosophie keinen Nerv besaß.

Sie hat zahlreiche Aufzeichnungen ihres Bruders entfernt, der sie in Briefen teils sehr unfreundlich beurteilte ("rachsüchtige antisemitische Gans"). Dem Philologen Fritz Koegel gegenüber signalisierte sie fälschlich, sie habe Steiner für eine Herausgabe von Nietzsches Werken gewonnen. Dadurch brachte sie den Goetheforscher, der Koegel gegenüber auf Loyalität bedacht war, in beträchtliche Verlegenheit.

Zahlreiche prominente Gäste hat sie in ihrem Archiv empfangen: Stefan George, Richard Dehmel, Thomas Mann, Gerhart Hauptmann, zuletzt auch den von ihr sehr geschätzten Hitler.

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Elisabeth Förster-Nietzsche aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.