Gedimmtes Universum

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Joachim Stiller entwickelte die Theorie eines gedimmten Universums Es gäbe genügend Indizien, dass Licht tatsächlich mit sich selbst wechselwirke und sich auslösche. Zumindest Licht der gleichen Wällenlänge löscht sich gegenseitig aus, wie die nicht mehr ganz unbekannten Experimente zu farbigen Schatten eindeutig zeigen. Das würde aber bedeuten, das das Licht ferner Galaxien mit zunehmender Entfernung zunehmend lichtschächer erscheint, denn es muss, um bis zu uns zu kommen, an immer mehr Galaxien vorbei und wird entsprechen des Mehr an Streulicht auch immer mehr abgeschwächt bzw, abgedimmt. Die für die Kosmologie praktische Konsequent ist, dass entfernte Ia-Supernovae wegen des schwächeren Lichtes für weiter entfernt gehalten werden, als sie tatsächlich sind. In der K;onsequenz hat das zu der Vorstellung einer beschleunigten Expansion geführt. Das ist aber durchaus nicht gesagt, denn durch das tatsächliche Näherrücken der entfernten Galaxien kann das Universum durchaus auch ein gebremstes sein. Die Grundschwierigkeit ist nun aber, den tatsächlichen Dimmfaktor zu bestimmen. Stiller hält eben dies aus praktischn Gründen für unmöglich, denn dann bräuchte man ganz neue so genannte Standardkerzen die vom gedimmten Licht unabhängig sind, und die kann es von der Sache her eigentlich nicht mehr geben, denn alle denkbaren Optionen sind bereits getestet und verworfen worden. Wenn wir aber den Dimmfaktor nicht bestimmen können, können wir das Weltall auch nicht mehr korrekt modellieren. Das wichtigste Thema der Kosmologie, die Frage nach den Weltmodellen bzw. den Friedamannmoellen lässt sich somit auf unabsehbare Zeit "nicht" beantworten. Wir können das Weltall zwar auch weiterhin gut beobachten, aber modelieren können wir es definitv "nicht". Der Befund ist hier eindeutig, der Bewis wasserdicht.

Stiller gibt übrigens als vorsichtigen Schätzwert für den Dimmfaktor in großen Entfernungen 50% + x an.

Literaturhinweise