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Hyperbolische Paraboloidschale
Aus AnthroWiki

Die hyperbolische Paraboloidschale, auch HP-Schale (Herbert Müller) oder Hyparschale (Ulrich Müther) genannt, ist eine Sonderform im modernen Dachbau. Es handelt sich um eine regelmäßig doppelt-gekrümmte Fläche, die sowohl Hyperbeln und Parabeln als auch Geraden enthält. Diese Schalenform wird auch „Sattelfläche“ genannt und ist nicht mit einem konventionellen Satteldach zu verwechseln. Als Baustoff für das Tragwerk werden Stahlseile eingesetzt, da erst damit die erforderlichen Zugkräfte bei großen Gebäuden geschaffen werden können. Für die Dachdeckung kommen die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz.
Siehe auch
- Hyperbolische Paraboloidschale - Artikel in der deutschen Wikipedia
- Sattelfläche - Artikel in der deutschen Wikipedia
Literatur
- Bernard Espion: Pioneering hypar thin shell concrete roofs in the 1930s. In: Beton- und Stahlbetonbau, 111. Jahrgang, Nr. 3, Ernst & Sohn, Berlin 2016, S. 159–165
- Jürgen Joedicke: Schalenbau. Konstruktion und Gestaltung. Karl-Krämer-Verlag, Stuttgart 1962
Weblinks
- Hyperbolische Paraboloidschale. In: Baulexikon online
- Karl Drebenstedt: Exkurs Schalenbaugeschichte. In: TU Cottbus, 13. Mai 2011.
| Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Hyperbolische Paraboloidschale aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |











