Judenchristen

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Judenchristen waren Juden, die in dem Christus den erwarteten Messias anerkannten, sonst aber weitgehend an der jüdischen Tradtion, etwa an den Speisevorschriften und an der Beschneidung, festhielten. Sie bildeten bis etwa 100 n. Chr. die Mehrheit im frühen Christentum. Nichtjüdische Christen wurden hingegen als Heidenchristen bezeichnet und waren in manchen der von Paulus in Kleinasien begründeten Gemeinden mehrheitlich vertreten.