Julianischer Kalender

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Der julianische Kalender wurde von Julius Caesar im Jahre 45 v. Chr. eingeführt und war in manchen Teilen der Welt noch weit bis ins 20. Jahrhundert gültig, im kirchlichen Bereich teilweise noch bis heute. Er wird heute in der Wissenschaft rückwirkend auch für die Jahre vor dem Wirken Caesars verwendet. Er bestand aus elf Monaten mit je 30 oder 31 Tagen sowie einem Monat mit 28 Tagen.[1] Seit dem 16. Jahrhundert wurde er schrittweise durch den gregorianischen Kalender abgelöst.

Seit 1900 (und noch bis 2099) besteht zwischen beiden Kalendern eine Differenz von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft. Wenn zum Beispiel laut dem gregorianischen Kalender der 7. Januar ist, dann hat man laut dem julianischen erst den 25. Dezember (daher liegt auf dem 7. Januar gregorianischen Stils das Weihnachtsfest vieler orthodoxer Kirchen.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jörg Rüpke: Zeit und Fest: Eine Kulturgeschichte des Kalenders. S. 33.
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