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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Mos geometricus

Aus AnthroWiki

Mos geometricus bzw. mos mathematicus (von lat. mos „Sitte“) ist eine seit dem 17. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für das am Ideal der Mathematik und insbesondere an der euklidischen Geometrie orientierte, methodisch mit geometrisch-mathematischer Strenge entwickelte philosophische Denken des Rationalismus, wie es etwa Descartes in seinem berühmten Discours de la méthode 1637 dargestellt hat. Baruch Spinoza bezeichnete entsprechend sein 1677 postum veröffentlichtes Hauptwerk als Ethica (Ethik, nach geometrischer Methode dargelegt).

Einzelne Denker wie beispielsweise Christian Wolff versuchten auch in der Jurisprudenz einzelne Rechtssätze streng rational aus allgemeingültigen Axiomen anzuleiten.

Literatur

  • Hans Werner Arndt: Methodo scientifica pertractatum. Mos geometricus und Kalkülbegriff in der philosophischen Theoriebildung des 17. und 18. Jahrhunderts. Berlin, New York 1971.
  • M. Herberger: Mos geometricus, mos mathematicus, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte III (1984) Sp. 698 ff.