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Olenekium

Aus AnthroWiki
❮ System Serie Stufe ≈ Alter (mya)
❮ später später später jünger
T
 
r
 
i
 
a
 
s
Obertrias Rhaetium 201,3
⬍
208,5
Norium 208,5
⬍
228
Karnium 228
⬍
235
Mitteltrias Ladinium 235
⬍
242
Anisium 242
⬍
247,2
Untertrias Olenekium 247,2
⬍
251,2
Indusium 251,2
⬍
251,9
früher früher früher älter

Das Olenekium (im Deutschen häufig verkürzt zu Olenek) ist in der Erdgeschichte die obere chronostratigraphische Stufe der Unteren Trias. Die Stufe begann geochronologisch vor etwa 251,2 Millionen Jahren und endete vor 247,2 Millionen Jahren.[1] Sie dauerte somit ca. 4 Millionen Jahre. Dem Olenekium geht das Indusium voraus; es wird vom Anisium gefolgt.

Namensgebung und Geschichte

Die Typlokalität liegt beim Fluss Olenek in Sibirien.

Definition

Der Beginn der Stufe wird mit dem Erstauftreten der Conodonten-Art Neospathodus waageni und der Ammoniten-Gattungen Flemingites und Euflemingites definiert. Das Erstauftreten der Conodonten-Art Chiosella timorensis markiert das Ende der Stufe. Ein GSSP (globale Typlokalität und Typprofil) wurde bisher noch nicht festgelegt.

Untergliederung

Regional wird das Olenekium in die Unterstufen Smithium und Spathium untergliedert. Das Olenekium war früher zusammen mit dem Indusium ein Teil der Skyth-Stufe (Skythium), die jedoch keine offiziell anerkannte Stufe mehr ist und nur noch regional (z. B. in den Alpen) benutzt wird.

Situation in Mitteleuropa während des Olenekium

In der Untertrias kommt es in Mitteleuropa zur Ablagerung der terrestrischen Sedimente des Buntsandsteins.

Einzelnachweise

  1. ↑ 251 bis 248 Millionen Jahre nach Brack et al. (2005)

Literatur

  • Peter Brack, Hans Rieber, Alda Nicora und Roland Mundil: The Global boundary Stratotype Section and Point (GSSP) of the Ladinian Stage (Middle Triassic) at Bagolino (Southern Alps, Northern Italy) and its implications for the Triassic time scale. In: Episodes. 28(4): 233–244, Beijing 2005 ISSN 0705-3797.
  • Felix M. Gradstein, James G. Ogg, Mark D. Schmitz & Gabi M. Ogg: Geologic Time Scale 2020, Vol. 2. Elsevier 2020 ISBN 978-0-12-824363-3
  • Hans Murawski & Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 10., neu bearb. u. erw. Aufl., 278, Enke Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-432-84100-0.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Olenekium aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.