Quantenelektrodynamik

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Die Quantenelektrodynamik (kurz: QED) beschreibt die elektromagnetische Wechselwirkung im Rahmen der Quantenfeldtheorie. Für diese in den 1940er Jahren entwickelte Theorie, die erstmals eine konsistente quantentheoretischen Beschreibung von Feldern und der Erzeugung und Auslöschung von Teilchen ermöglichte, wurde 1965 der Nobelpreises für Physik an Richard P. Feynman, Julian Schwinger und Shin’ichirō Tomonaga verliehen.

Einordnung der Quantenelektrodynamik

Schritte zur Weltformel (Theory of everything)
Starke
Wechselwirkung
Elektrostatik Magnetostatik Schwache
Wechselwirkung
Gravitation
Elektromagnetische
Wechselwirkung
Quantenchromodynamik Quantenelektrodynamik Allgemeine
Relativitätstheorie
Elektroschwache Wechselwirkung Quantengravitation
Standardmodell
Große vereinheitlichte Theorie
Weltformel: Stringtheorie, M-Theorie, Schleifenquantengravitation
Anmerkung: Theorien in frühem Stadium der Entwicklung sind blau hinterlegt.

Siehe auch

Literatur

  • Richard P. Feynman: QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie. Piper-Verlag, München u. a. 1988, ISBN 3-492-03103-X (populärwissenschaftliches Lehrbuch).
  • Franz Mandl, Graham Shaw: Quantenfeldtheorie. Aula-Verlag, Wiesbaden 1993, ISBN 3-89104-532-8 (einführendes Lehrbuch).