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Siebentes apokalyptisches Siegel
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Sesambein

Aus AnthroWiki
Sesambein der Großzehe

Ein Sesambein (lat. Os sesamoideum) ist ein kleiner Knochen, der in eine Sehne eingelagert ist und für einen zusätzlichen Abstand zum Knochen sorgt. Dadurch entsteht ein größerer Hebel für die Sehne, so dass eine geringere Kraft notwendig wird, um den mit der Sehne verbundenen Knochen zu bewegen. Zudem verhindern Sesambeine, dass Sehnen bei ihrem Verlauf über ein Gelenk durch Druckbelastung geschädigt werden.

Das bekannteste und auch größte Sesambein ist die Kniescheibe, die in die Sehne des Musculus quadriceps femoris eingelagert ist. Durch diese Konstruktion kann das Kniegelenk leicht gestreckt werden, ohne dass der Oberschenkel noch mehr Muskelmasse aufweisen muss. Ein weiteres Sesambein ist das Erbsenbein, ein Handwurzelknochen, der in der Sehne des Musculus flexor carpi ulnaris liegt.

Siehe auch

Literatur

  • Jochen Fanghänel (Hrsg.): Waldeyer Anatomie des Menschen. 17. Auflage, DeGruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-016561-9.
  • Franz-Viktor Salomon: Bewegungsapparat. In: Ders. u. a. (Hrsg.): Anatomie für die Tiermedizin. 2. erw. Aufl., Enke-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8304-1075-1, S. 22–234.
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Sesambein aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.