Ceylon

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Geoid (GFZ Potsdam)

In der Nähe von Ceylon (Sri Lanka) und den angrenzenden Inseln liegt nach Angaben Rudolf Steiners jene Gegend, in der sich einstmals die lemurische Entwicklung abgespielt hat. Diese Gegend zeichnet sich durch einige geophysikalische Anomalien aus. Die Feldlinien des Erdmagnetfeldes sind hier schlangenförmig verworfen und nach neueren Satellitenmessungen liegt südlich von Ceylon die größte Delle (blau gekennzeichnet in nebenstehender Animation) unserer Erde, die eine Gravitationsanomalie von etwa 2000 km Durchmesser bedingt. (Lit.: 1,2,3)

Schlangenförmige Verwerfung der magnetischen Feldlinien in der Gegend von Ceylon

„... wo auf Ceylon und den angrenzenden Inseln die Gegend zu suchen ist, die wir in unserer Geisteswissenschaft in der Kosmologie als die Gegend bezeichnen, wo sich ungefähr die lemurische Entwicklung abgespielt hat. Diese Gegend der Erde, die ist auf eine besondere Weise ausgezeichnet. Sie wissen, daß es einen gewissen Punkt gibt - nicht den geographischen Nordpol, sondern einen gewissen Punkt, den magnetischen Nordpol. Die Magnetnadeln weisen überall nach dem magnetischen Nordpol hin. Gewisse Linien kann man als magnetische Meridiane ziehen; die fallen mit dem magnetischen Nordpol zusammen. Oben in Nordamerika, wo der magnetische Nordpol liegt, da sind die Linien ziemliche Kreise, aber gerade Kreise. Merkwürdigerweise gerade in der Gegend, die wir als die lemurische bezeichnen, wird diese Linie eine verschlungene Schlangenlinie. Die magnetischen Kräfte verschlingen sich dort schlangenförmig. Solche Dinge beachtet man heute viel zu wenig. Derjenige, der auf das Lebendige unserer Erde sieht, der weiß aber, daß der Magnetismus wie eine die Erde belebende Kraft ist, daß er im Norden gerade geht und sich schlängelt gerade in dem Gebiete, wo das alte Lemurien war.“ (Lit.:GA 171, S. 130f)


Vom Südpol aus in ganz geradem Gange
Zieht die magnet'sche Linie sich vor,
Doch plötzlich krümmt sie sich wie eine Schlange

Vor Indien und seinem Archipele -
Dort vor dem Kerker, wo gebunden sitzt
Die ewge Mutter, Weh in tiefster Seele.

Die Linie möcht' zum Kreise sich verkürzen
Und in sich selbst hinein geheimnisvoll
Mit einemmal in einen Wirbel stürzen.

Der große Geist hielt dort zuerst umschlungen
Sein armes Weib, dort sind aus ihrer Glut
Die Erddämonen allzumal entsprungen.

Als so die erste Schöpfung ausgedampft,
Hat er, der Große, unnennbare Geist
Im Zorn das Brautbett in das Meer gestampft. (Lit.: Julius Mosen ,1838)

Literatur

  • Naturwissenschaftliche Rundschau 41,89 (1988)
  • Physics of the Earth and Planetary Interiors 45,68 (1987)
  • New Scientist 114, Nr. 1561, (1987), S 33
  • Julius Mosen, Ahasver, 1838
  • Rudolf Steiner: Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit. Goethe und die Krisis des neunzehnten Jahrhunderts., GA 171 (1984), Sechter Vortrag, Dornach, 25. September 1916
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Weblinks