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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Theodizee

Aus AnthroWiki

Der Begriff Theodizee (frz. théodicée, altgriech. θεός theós ‚Gott‘ und δίκη díkē ‚Gerechtigkeit‘), wörtlich die „Gerechtigkeit Gottes“ oder „Rechtfertigung Gottes“, wurde von Gottfried Wilhelm Leibniz geprägt, um die Frage zu beantworten, warum Gott trotz der von ihm anzunehmenden Allmacht und Allgüte das Böse und das daraus resultierende Leid in der Welt zulasse. Die Frage als solche ist allerdings so alt wie das Denken der Menschen selbst und wird z.B. schon im alttestamentarischen Buch Hiob gestellt.

Leibniz beantwortet die Frage der Theodizee derart, dass Gott „die beste aller möglichen Welten“ geschaffen habe und das Böse und das Leid daher ein notwendiger Bestandteil dieser Welt sei. Er argumentiert auf metaphysischer Ebene zunächst mit der Endlichkeit der geschaffenen Welt, die damit notwendig unvollkommen sein müsse. Da damit auch alle geschaffenen Wesen notwendig unvollkommen sind, folgt daraus Leid und Schmerz. Darüber hinaus habe Gott dem Menschen die Freiheit gegeben und damit die reale Möglichkeit zu sündigen, d.h. das Böse zu tun.

Siehe auch