Tyrannis

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Statuen der Tyrannenmörder Harmodios und Aristogeiton. Römische Marmorkopien griechischer Bronzeskulpturen von 477/476 v. Chr. Archäologisches Nationalmuseum, Neapel

Als Tyrannis (altgriechisch τυραννίς tyrannís „Herrschaft eines Tyrannen, unumschränkte, willkürliche Herrschaft, Gewaltherrschaft“) bezeichnet man eine Herrschaftsform der griechischen Antike, die im 7. Jahrhundert v. Chr. aufkam und bis in die Zeit des Hellenismus in griechisch besiedelten Regionen des Mittelmeerraums verbreitet war. Ihr Merkmal ist die unumschränkte Alleinherrschaft eines Machthabers, des „Tyrannen“ (griechisch τύραννος), über einen Stadtstaat oder ein größeres Territorium. Die Grundlage dafür war keine herkömmliche Legitimation, sondern nur der faktische, auf Gewalt beruhende Machtbesitz, den in manchen Fällen eine Volksversammlung gebilligt hatte. Viele durch einen Staatsstreich an die Macht gekommene Gewaltherrscher wollten eine Dynastie gründen, doch scheiterte die Vererbung der Führungsstellung oft schon in der Generation ihrer Söhne. Traditionell unterscheidet man in der Altertumswissenschaft die „ältere Tyrannis“ der Zeit vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum Jahr 461 v. Chr. und die „jüngere Tyrannis“, die im ausgehenden 5. Jahrhundert außerhalb des griechischen Kernlandes entstand und noch im Zeitalter des Hellenismus praktiziert wurde.

In der Epoche der älteren oder „archaischen“ Tyrannis war die Bezeichnung „Tyrann“ für einen Alleinherrscher noch nicht wertend. Allerdings dominierte in Athen nach der Beseitigung der dortigen Tyrannis 510 v. Chr. eine scharf ablehnende Haltung, und in der Folgezeit erhielten die einschlägigen Begriffe stark negative Konnotationen. Dazu trugen insbesondere die staatstheoretischen Konzepte bei, die im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Philosophen Platon und Aristoteles entwickelt wurden. In der Epoche der griechischen Klassik und im Hellenismus wurde tyrannische Machtausübung in weiten Kreisen verabscheut. „Tyrannis“ wurde ein Kampfbegriff, mit dem man die Herrschaft eines Machthabers als illegitim und unterdrückerisch anprangerte. Erfolgreicher Widerstand gegen einen Gewaltherrscher im Namen einer aristokratisch oder demokratisch aufgefassten „Freiheit“ brachte Ruhm. Man verherrlichte den Tyrannensturz oder Tyrannenmord als Großtat.

Bei den Römern dominierte seit der gewaltsamen Beseitigung des römischen Königtums eine sehr negative Bewertung der Monarchie. Als der Einfluss der griechischen Kultur zunahm, verband sich in gebildeten Kreisen die traditionelle antimonarchische Gesinnung der römischen Republikaner mit der griechischen Tyranniskritik. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit wirkte sich die Tyrannenfeindschaft bedeutender antiker Autoritäten stark aus und beeinflusste die Debatten über den Tyrannenmord.

Die moderne Forschung betont gegenüber den vereinheitlichenden antiken Theorien die Vielfalt der Ausprägungen „tyrannischer“ Herrschaft in der griechischen Staatenwelt. Sie untersucht die Zusammenhänge zwischen der politischen Machtkonzentration und den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Intensiv diskutiert wird vor allem die verfassungsgeschichtliche Relevanz der älteren Tyrannis und der zahlreichen heftigen Machtkämpfe um die Alleinherrschaft in der archaischen Zeit. Einer Forschungsrichtung zufolge handelt es sich nur um verfassungshistorisch relativ unwesentliche persönliche Auseinandersetzungen innerhalb einer dünnen aristokratischen Führungsschicht. Nach einer anderen Interpretation schwächten die Tyrannen die Macht der Adelssippen und wurden damit unwillentlich zu Wegbereitern eines sozial aufsteigenden Bürgertums. Umstritten ist die Annahme, dass die Tyrannis eine notwendige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der staatlichen Institutionen bildete, insbesondere für die spätere Entfaltung der attischen Demokratie.

Etymologie und Begriffsgeschichte

Grundformen der Verfassungen (nach Polybios):

Anzahl der Herrscher Gemeinwohl Eigennutz
Einer Monarchie Tyrannis
Einige Aristokratie Oligarchie
Alle Demokratie Ochlokratie

Das Wort tyrannos ist die gräzisierte Form eines Ausdrucks, den die Griechen um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. als Wikipedia:Lehnwort wohl aus einer kleinasiatischen Sprache übernahmen. Den Ausgangspunkt der etymologischen Entwicklung bildete wahrscheinlich der Titel tarwanis, der im Hieroglyphen-Luwischen inschriftlich bezeugt ist. Die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes war „Richter“ oder „der Gerechte“, anscheinend mit der Konnotation von sozialer Gerechtigkeit und Wahrung der Rechte von Schwächeren.[1] Als Titel wurde tarwanis in Nachfolgestaaten des im frühen 12. Jahrhundert v. Chr. zusammengebrochenen hethitischen Großreichs verwendet. Dort hatte der Ausdruck drei Bedeutungen. Er war erstens ein zusätzlicher Titel der Herrscher, die sich als Könige bezeichneten, zweitens ein Titel autonomer nichtköniglicher Herrscher und drittens die Bezeichnung für das erbliche Amt sehr hochrangiger „Diener“, die mit der Herrscherfamilie durch Heiraten versippt waren. Es kam vor, dass ein solcher „Diener“ als Usurpator auftrat und seinen königlichen Herrn entmachtete.[2]

Das Bindeglied bei der Vermittlung des luwischen Begriffs ins Griechische bildete wohl sein Gebrauch im Königreich Lydien in Westkleinasien, dessen Sprache wie das Luwische zu den anatolischen Sprachen gehört und dessen Kultur mit der griechischen verbunden war. Dort hatte um 685/680 v. Chr. der Höfling Gyges den König Sadyattes I. (Kandaules) ermordet, die Königswürde übernommen und die Dynastie der Mermnaden begründet. Offenbar führte Gyges den Titel tarwanis, der vielleicht bereits in seiner Familie erblich war. Gyges war zwar ein Usurpator, doch scheint dieser Umstand bei der Übernahme seines Titels als Lehnwort ins Griechische keine Rolle gespielt zu haben, denn anfänglich nannten die Griechen jeden Alleinherrscher tyrannos, auch einen unzweifelhaft rechtmäßig regierenden König. Das ursprüngliche Bestimmungsmerkmal der griechischen Tyrannis, die alleinige Herrschaft, wurde zwar nicht zwangsläufig negativ bewertet, doch als Titel oder Selbstbezeichnung wurde tyrannos nie verwendet; im Gegensatz zum luwischen und lydischen Sprachgebrauch galt der Ausdruck im griechischen Sprachraum nicht als so ehrenvoll, dass er sich zur Selbstdarstellung geeignet hätte.[3]

Die ältesten Belege für das griechische Wort tyrannis finden sich in der Lyrik des 7. Jahrhunderts v. Chr. Anfangs war damit noch keine implizite Anrüchigkeit verbunden, doch im frühen 6. Jahrhundert kam auch schon eine stark abwertende Verwendung von tyrannos vor. Im Lauf der „archaischen“ Epoche, die bis um 500 v. Chr. dauerte, gewann das Konzept der Tyrannis klare Konturen. Ab dem 6. Jahrhundert verstand man darunter in erster Linie eine Regierungsform, bei der ein Einzelner einen Staat beherrscht, in dem eine solche Alleinherrschaft eigentlich nicht vorgesehen ist. Bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. wurden tyrannos und die davon abgeleiteten Wörter sowohl in abwertendem Sinn als auch neutral verwendet, doch dominierten die negativen Implikationen im Lauf der Zeit immer stärker. Zunehmend verband man mit Tyrannis die Konnotationen von fehlender Legitimation, Zerstörung der rechtmäßigen Staatsordnung, Anmaßung, Überheblichkeit und Gewalttätigkeit. Reichtum und ein teils kritisch bewerteter Luxus gehörten von Anfang an zu den assoziierten Vorstellungen.[4]

Im 4. Jahrhundert rückte der philosophische, publizistische und umgangssprachliche Sprachgebrauch die moralische Bedeutung der Wörter Tyrann, Tyrannis und tyrannisch derart in den Vordergrund, dass sie über den staatsrechtlichen Sachverhalt, die Missachtung der herkömmlichen Staatsordnung, kaum noch etwas aussagten. Nicht mehr die mangelnde Legitimität, sondern die harte und willkürliche Handhabung eines Amtes oder einer Herrschaft machte nun in erster Linie den „Tyrannen“ aus. Diese Bedeutungsverschiebung verfestigte sich in den folgenden Jahrhunderten. Es war nun üblich, missliebige Politiker oder traditionelle Herrscher wegen der Art ihrer Machtausübung oder wegen ihres Charakters als Tyrannen zu schmähen. In diesem Sinne wurden auch unzweifelhaft legitime Könige wie Philipp II. von Makedonien und Alexander der Große sowie Beamte, Statthalter oder Besatzungskommandanten von Gegnern als Tyrannen verunglimpft.[5]

Mitunter diente der Plural tyrannoi zur Brandmarkung einer Gruppe, die beschuldigt wurde, eine tyrannisartige Willkürherrschaft auszuüben. Das erste und bekannteste Beispiel für diese Begriffsverwendung ist das Gremium der „Dreißig“, eine Gruppe von oligarchischen Politikern, die in Athen nach der Niederlage im Peloponnesischen Krieg die Macht an sich rissen und 404/403 v. Chr. eine Terrorherrschaft in der Stadt ausübten. Diese Gruppe wird in gegnerischen Quellen als „dreißig Tyrannen“ geschmäht. Hier handelt es sich nicht um eine Alleinherrschaft, vielmehr geht es nur um die Vorstellung von Willkür, Unrecht und Grausamkeit, die man mit dem Wort tyrannos verband. Angeblich bekannte sich ein radikaler Flügel der Oligarchen offen dazu, dass sie sich als Gruppe so zu verhalten gedächten, wie es ein Tyrann täte.[6]

In der etruskischen Sprache bedeutet der Name der Liebesgöttin Turan nach einer umstrittenen Hypothese „Herrin“. Ein etymologischer Zusammenhang mit tyrannos ist vermutet worden, doch gilt diese Annahme als sehr zweifelhaft.[7]

Das lateinische Substantiv tyrannus, die latinisierte Form des griechischen tyrannos, ist ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. belegt. Als die Römer den griechischen Ausdruck übernahmen, implizierte er bereits in der Regel eine negative Wertung. Im Lateinischen bezeichnet tyrannus meist den ungerechten, charakterlich üblen Inhaber widerrechtlich angemaßter Macht. Allerdings kommt verschiedentlich auch eine neutrale Verwendung vor; so bei Vergil für den Helden Aeneas und bei Ovid für den Gott Neptun. In der Spätantike wurden auch römische Usurpatoren häufig als Tyrannen bezeichnet, so etwa die Gegenkaiser gegen Gallienus, die in der spätantiken Historia Augusta in Anspielung an die Gruppe der Athener Oligarchen als „dreißig Tyrannen“ charakterisiert werden.[8]

Siehe auch

Literatur

Übersichtsdarstellungen

  • Martin Dreher, Jürgen Hüllen: Tyrannis. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 10, Schwabe, Basel 1998, Sp. 1607–1618
  • Hella Mandt: Tyrannis, Despotie. In: Geschichtliche Grundbegriffe. Band 6, Klett-Cotta, Stuttgart 1990, ISBN 3-12-903900-7, S. 651–706, hier: 651–674
  • Henning Ottmann: Geschichte des politischen Denkens. Band 1/1, Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, ISBN 3-476-01630-7, S. 70–79

Gesamtdarstellungen

  • Helmut Berve: Die Tyrannis bei den Griechen. 2 Bände, Beck, München 1967.
  • Giovanni Giorgini: La città e il tiranno. Il concetto di tirannide nella Grecia del VII–IV secolo a. c. Giuffrè, Milano 1993, ISBN 88-14-03468-0
  • Sian Lewis: Greek Tyranny. Bristol Phoenix Press, Exeter 2009, ISBN 978-1-904675-27-3

Ältere Tyrannis

  • Konrad H. Kinzl (Hrsg.): Die Ältere Tyrannis bis zu den Perserkriegen. Beiträge zur griechischen Tyrannis (= Wege der Forschung. Band 510). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-07318-5
  • Loretana de Libero: Die archaische Tyrannis. Franz Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06920-8 (teilweise zugleich: Göttingen, Universität, Habilitationsschrift, 1995)
  • James F. McGlew: Tyranny and Political Culture in Ancient Greece. Cornell University Press, Ithaca/London 1993, ISBN 0-8014-2787-8
  • Kathryn A. Morgan (Hrsg.): Popular Tyranny. Sovereignty and Its Discontents in Ancient Greece. University of Texas Press, Austin 2003, ISBN 0-292-75276-8
  • Claudia de Oliveira Gomes: La cité tyrannique. Histoire politique de la Grèce archaïque. Presses universitaires de Rennes, Rennes 2007, ISBN 978-2-7535-0497-4
  • Victor Parker: Vom König zum Tyrannen. Eine Betrachtung zur Entstehung der älteren griechischen Tyrannis. In: Tyche 11, 1996, S. 165–186.
  • Michael Stahl: Aristokraten und Tyrannen im archaischen Athen. Untersuchungen zur Überlieferung, zur Sozialstruktur und zur Entstehung des Staates. Steiner, Stuttgart 1987, ISBN 3-515-04501-5

Jüngere Tyrannis

  • Ivan Jordović: Anfänge der Jüngeren Tyrannis. Vorläufer und erste Repräsentanten von Gewaltherrschaft im späten 5. Jahrhundert v. Chr. (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 3: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften. Bd. 1017). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2005, ISBN 3-631-53806-5 (Vollständig zugleich: Bochum, Universität, Dissertation, 2004).

Tyrannenmord

  • Michael Hillgruber: „Nulla est enim societas nobis cum tyrannis.“ Die antiken Bemühungen um eine Rechtfertigung des Tyrannenmordes. Mit einem Ausblick auf ihre Nachwirkung in Mittelalter und Früher Neuzeit. Wydawnictwo Uniwersytetu Mikołaja Kopernika, Toruń 2004, ISBN 83-231-1734-9
  • Michael W. Taylor: The Tyrant Slayers. The Heroic Image in Fifth Century B. C. Athenian Art and Politics. 2., überarbeitete Auflage. Ayer, Salem 1991, ISBN 0-88143-113-3
  • David A. Teegarden: Death to Tyrants! Ancient Greek Democracy and the Struggle against Tyranny. Princeton University Press, Princeton/Oxford 2014, ISBN 978-0-691-15690-3

Nachantike Rezeption

  • Robert von Friedeburg: Tyrannis. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 15/3, Metzler, Stuttgart 2003, ISBN 3-476-01489-4, Sp. 685–694.
  • Mario Turchetti: Tyrannie et tyrannicide de l’Antiquité à nos jours. Presses Universitaires de France, Paris 2001, ISBN 2-13-051567-3

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Nino Luraghi: One-Man Government. In: Hans Beck (Hrsg.): A Companion to Ancient Greek Government, Malden 2013, S. 131–145, hier: 135 f.
  2. Alexander Uchitel: The Earliest Tyrants: From Luwian Tarwanis to Greek Τύραννος. In: Gabriel Herman, Israel Shatzman (Hrsg.): Greeks between East and West, Jerusalem 2007, S. 13–30, hier: 13–26; Franco Pintore: Seren, tarwanis, týrannos. In: Onofrio Carruba u. a. (Hrsg.): Studi orientalistici in ricordo di Franco Pintore, Pavia 1983, S. 285–322, hier: 285–290, 297–307. Vgl. die Hypothese von Victor Parker: Τύραννος. The Semantics of a Political Concept from Archilochus to Aristotle. In: Hermes 126, 1998, S. 145–172, hier: 145–149; Parker hält phrygische Herkunft für plausibel und vermutet Entstehung auf dem Balkan.
  3. Alexander Uchitel: The Earliest Tyrants: From Luwian Tarwanis to Greek Τύραννος. In: Gabriel Herman, Israel Shatzman (Hrsg.): Greeks between East and West, Jerusalem 2007, S. 13–30, hier: 26–28; Loretana de Libero: Die archaische Tyrannis, Stuttgart 1996, S. 35–38. Vgl. Giovanni Giorgini: La città e il tiranno, Milano 1993, S. 54 f., 75 f.
  4. James L. O’Neil: The Semantic Usage of tyrannos and Related Words. In: Antichthon 20, 1986, S. 26–40 (mit forschungsgeschichtlicher Übersicht S. 26). Vgl. Victor Parker: Τύραννος. The Semantics of a Political Concept from Archilochus to Aristotle. In: Hermes 126, 1998, S. 145–172; Greg Anderson: Before Turannoi Were Tyrants: Rethinking a Chapter of Early Greek History. In: Classical Antiquity 24, 2005, S. 173–222; Helmut Berve: Die Tyrannis bei den Griechen, Bd. 1, München 1967, S. 3–6.
  5. Helmut Berve: Die Tyrannis bei den Griechen, Bd. 1, München 1967, S. 383 f.
  6. Kurt Raaflaub: Die Entdeckung der Freiheit, München 1985, S. 301–303; James L. O’Neil: The Semantic Usage of tyrannos and Related Words. In: Antichthon 20, 1986, S. 26–40, hier: 33. Zum Selbstverständnis der Dreißig siehe Xenophon, Hellenika 2,3,16.
  7. Raymond Bloch: Aphrodite/Turan. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC), Bd. 2.1, Zürich/München 1984, S. 169–176, hier: 169; Pierre Chantraine: Dictionnaire étymologique de la langue grecque. Histoire des mots, 2., überarbeitete Auflage, Paris 2009, S. 1106.
  8. Friedrich-Karl Springer: Tyrannus. Untersuchungen zur politischen Ideologie der Römer, Köln 1952, S. 3–6 (zur Übernahme des Wortes aus dem Griechischen), 29–32 (zur neutralen Verwendung), 101–111 (zur spätantiken Verwendung).
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