Ulla von Bernus

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Ursula Pia Freiin von Bernus, genannt Ulla, (* 1913; † 1999[1]) war die Tochter von Alexander Freiherr von Bernus, (1880-1965), deutscher Schriftsteller und Alchemist, und seiner zweiten Ehefrau, der baltischen Künstlerin Imogen von Glasenapp. 1929 trennte er sich von dieser Ehefrau, um ein drittes Mal zu heiraten. Ulla wurde zu der bekanntesten und umstrittensten sogenannten Schwarzmagierin Deutschlands. Ihren Bekanntheitsgrad verdankt sie vorwiegend Auftritten im Fernsehprogramm. Auch die BILD-Zeitung brachte mehrere Artikel über Ulla von Bernus, sogar noch nach ihrem Tode. Spät in ihrem Leben wandte sie sich mutmaßlich wieder dem Christentum zu. Einige Umstände der Folgezeit sollten jedoch dazu führen, dass diese späte Wandlung sehr stark angezweifelt werden musste.[2] [3][4]

Aussagen einer Dr. Rita Lipecki zu folge wurde "Ulla von Bernus (...) in Tibet in den 30ger Jahren von Gelb-oder Grünkappenlamas ausgebildet und war mit dem SS-Offizier (Wilhelm) Landig befreundet. Sie hat noch Mitte der 90ger Jahre schwarzmagisch-occulte Attacken gegenüber Menschen geführt, die innert der SS gegen die SS gearbeitet haben. Entgegen den Aussagen,die durch Wolfgang Weirauch über die Flensburgerhefte verbreitet werden, hat sie bis zu ihrem Lebensende nie aufgehört, schwarmagisch zu arbeiten." [5]

Anmerkungen

  1. oft wird auch fälschlich 1998 als Todesjahr angegeben
  2. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/die-hexe-von-nebenan/373270.html
  3. „Die Hexe und der Kannibale“ - Artikel in Der Spiegel vom 17. Dezember 2002
  4. http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/der-kannibale-armin-m-es-wird-immer-unheimlicher
  5. Kommentar Nr. 4 zu einem Verharmlosungsartikel

Literatur

  • Flensburger Hefte, Heft 13: Hexen, New Age, Okkultismus von Klaus D. Neumann, Wolfgang Weirauch, Ulla von Bernus, und Carola Cutomo, Flensburger Hefte (1988)
  • Flensburger Hefte, Heft 33: Destruktive Kulte, Schwarze Magie, Sexualmagie, Flensburger Hefte (1991)
  • Flensburger Hefte, Sonderheft 12: Schwarze und weisse Magie - von Satan zu Christus von Wolfgang Weirauch und Ulla von Bernus, Flensburger Hefte (1995)

Weblinks

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