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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Univok

Aus AnthroWiki

Univok (von lat. univocus „eindeutig“) ist ein Begriff bzw. eine Bezeichnung, die in verschiedenen Anwendungsfällen die gleiche Bedeutung beibehält. So ist beispielsweise die Bezeichnung „Möbelstück“ für Stühle, Tische, Schränke usw. gleichermaßen gültig, während das Wort „Bank“ ganz unterschiedliche Bedeutungen annimmt, wenn es für eine Sitzgelegenheit oder für ein Geldinstitut verwendet wird. In letzterem Fall spricht man von einer Äquivokation. Von der Univozität und der Äquivozität wird spätestens seit Aristoteles noch die Analogie unterschieden, bei der eine bestimmte Bedeutung sinngemäß auf einen anderen Daseinsbereich übertragen wird, z.B. das „Sehen mit dem Auge“ auf das „Sehen mit dem Licht des Verstandes“.

In der Philosophie und Theologie wurde seit der Antike namentlich immer wieder diskutiert, inwiefern der Begriff des „Seins“ univok, äquivok oder analog auf verschiedene Seinsbereiche bezogen werden könne. In der mittelalterlichen Scholastik sprach etwa Thomas von Aquin von der sog. „analogia entis“, die sich auf die ontologische Entsprechung zwischen Gott und der von ihm geschaffenen Welt bezieht. Thomas nahm dabei eine mittlere Position zwischen Äquivozität (absolute Verschiedenheit) und Univozität (absolute Gleichheit) ein. Im Gegensatz dazu stand Johannes Duns Scotus, der einen univoken Begriff des Seins favorisierte, der für Gott und seine Geschöpfe gleichermaßen gültig sei.