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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Ur-šanabi

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Urschanabi)

Ur-šanabi (Aussprache: Ur-schanabi) ist der im Gilgamesch-Epos erwähnte göttliche Fährmann des Uta-napišti. Er ist, wie Huwawa von einem siebenmanteligen Strahlenglanz umgeben, der ihn unangreifbar macht. Zusätzlich verrichtet Ur-šanabi Arbeiten im „heiligen Zedernwald“, wo er die Zedern von den Ästen befreit. Die Szene, in welcher Gilgamesch auf Ur-šanabi trifft, spielt wohl an der Meermündung des Flusses eines Edelsteingartens. Siduri, die Wirtin einer Uferschänke, verweist Gilgamesch wegen seiner beabsichtigten Überfahrt zum „Land der Seligen“ an den Fährmann Ur-šanabi:

„87 Oh Gilgameš, da (am Ufer) ist Ur-šanabi, der Schiffer des Uta-napišti, 88 inmitten des Waldes befreit er die Zedern von Ästen. 98 Er (Gilgamesch) sah ihn (Ur-šanabi) und hüllte sich in seinen Strahlenglanz. 150  „Aber jetzt, Ur-šanabi, wie ist der Weg zu Uta-napišti?“ 169 Ur-šanabi und Gilgamesch stiegen in das Schiff, 170 sie ließen die Barke zu Wasser und fuhren davon.“

– Zehnte Tafel des Gilgamesch-Epos

Es scheint, dass eine Verbindung zwischen Siduri und Ur-šanabi besteht, da Ur-šanabi wahrscheinlich öfter das bewaldete Ufer der Siduri besucht. Gemeinsam mit den göttlichen Wesen „Die Steinernen“ stellt Ur-šanabi ansonsten Stangen für seine Überfahrten her. Gilgameš hatte jedoch „die Steinernen“ zerstört und musste nun allein die Stangen anfertigen.

Ur-šanabi und Gilgameš kommen trotz Schwierigkeiten bei der Überfahrt schließlich bei Uta-napišti auf seiner Insel „Land der Seligen“ an.

Literatur