Vorlage:Spalten

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Dokumentation[Bearbeiten]

Diese Vorlage dient dazu, Text mehrspaltig anzuordnen und dabei die Breite der Spalten vorzugeben. Die Anzahl der tatsächlich angezeigten Spalten ist dann abhängig von der Breite des Browserfensters. Bei geringen Bildschirmgrößen mit entsprechend kleineren Fenstern, beispielsweise bei Smartphones, wird dadurch der Text unter Umständen automatisch einspaltig formatiert, so dass der Inhalt trotzdem immer lesbar bleibt.

Parameter

Parameter Beschreibung
1 Text
2 Gesamtbreite
3 Spaltenbreite
4 Spaltenanzahl
5 Spaltenabstand

Problem: Sonderzeichen in Parameterwerten

Wenn Sonderzeichen der Wikisyntax und vor allem der Vorlagensyntax im Text benutzt werden müssen, können Probleme auftreten.

Ein Ersatz durch eine entsprechende HTML-Entität löst das Problem. In URLs kann gegebenenfalls auch URL-Encoding verwendet werden.

Leerzeichen zu Beginn und am Ende von Werten benannter Parameter werden „geschluckt“; * und # am Beginn eines Parameterwertes werden als Wikisyntax für Aufzählungszeichen interpretiert, wenn innerhalb der Vorlage der Zeilenumbruch vorgesehen ist. Sind mehrere Zeichen vorhanden, die ersetzt werden müssten, so ist es eine lesbarere Variante, den Text in <nowiki></nowiki> einzufassen - allerdings nur, wenn nichts darin als Wikisyntax interpretiert werden soll!

Zeichen { | } = [ ] * # : ; Leerzeichen < >
Entity &#123; &#124; &#125; &#61; &#91; &#93; &#42; &#35; &#58; &#59; &#32; &lt; &gt;

Kopiervorlage

{{Spalten|beliebiger Text}} oder {{Spalten|Text|Gesamtbreite|Spaltenbreite|Spaltenanzahl|Spaltenabstand}}

Beispiel

112 Im Himmel, wo der Frieden Gottes ruht,[1]
Dreht sich ein Kreis, in dessen Kraft und Walten
Das Sein all deß, was er enthält, beruht.
115 Der nächste Himmel, reich an Lichtgestalten,
Vertheilt dies Sein verschiednen Körpern drauf,
Von ihm gesondert, doch in ihm enthalten.
118 Aus andern Kreisen von verschiednem Lauf
Nimmt die verschiedne Kraft, in ihnen lebend.
Dann jeder Stern nach seinen Zwecken auf.
121 So siehst du diese Weltorgane schwebend,
In sich im Kreis bewegt von Grad zu Grad,
Von oben nehmend und nach unten gebend.
124 Betrachte wohl den Weg, den ich betrat,
Auf dem ich dir erwünschte Wahrheit weise,
Dann findest du wohl künftig selbst den Pfad.
127 Kraft und Bewegung nehmen jene Kreise
Von Lenkern an, die ew’ges Heil beglückt,
Wie Stein sich formt nach seines Künstlers Weise.
130 Dem Himmel, der die Schaar der Sterne schmückt,
Wird von dem Geist, durch den sie rollend schweben,
Gepräg’ und Bildniß mächtig eingedrückt.
133 Und wie die Seele, noch vom Staub umgeben,
Durch Glieder von verschiedner Art beweist,
Was in ihr für verschiedne Kräfte leben,
136 So zeiget seine Huld der Weltengeist,
Der ewig Einer ist, hier, vielgestaltet,
Im Sternenheer, das durch den Himmel kreist.
139 Daher verschiedne Kraft verschieden waltet
Im Himmels-Körper, welchen sie durchdrang,
In dem sie, wie in euch das Leben, schaltet.
142 Und da sie heiterer Natur entsprang,
Glänzt diese Kraft in jedes Sternes Lichte,
Gleichwie im Augenstern der Wonne Drang.
145 Durch sie also, und nicht durch’s Dünn’ und Dichte,
Erhält verschiednen Glanz der Sterne Schaar;
Daß sie ein Denkmal ihrer Huld errichte,
148 Schafft diese Bildnerin, was trüb’ und klar.“
                                                  (Paradiso 2,112-148)

Anmerkungen

  1. [112–144. Mit diesen Versen kommt D. auf seinen Hauptgegenstand in den zwei ersten Gesängen, auf die Belehrung über das Weltganze [410] zurück und man wird sagen müssen, mit erneuter, durchdringender poetischer Gestaltungskraft. – Das ausgesprochene System ist das schon in der Vorbemerkung zum Paradies skizzirte und es ist zum Verständniß unsrer Stelle nur dies hinzuzufügen: Die vom unbeweglichen Empyreum aus auf das primum mobile ausgehende Bewegungs- und Lichtkraft wird von diesem aus, in stufenweiser Abstufung, den weitern, innerhalb desselben in immer engeren Kreisen sich drehenden, Himmelskörpern zweckentsprechend und in verschiedenem Maaße mitgetheilt, 112–123. Diese Vertheilung geschieht aber nicht durch die Himmelskörper selbst, sondern durch selbstbewußte Principien, die sogenannten „Intelligenzen“ die Engel, V. 124–129. In dieser Function sucht die mystische Theologie, wenn auch nicht die einzige, doch die Hauptbeschäftigung jener seligen Geister. „Wie im Mikrokosmus, im Menschen, die Urkraft (des Herzens; Fegf.[WS 1] Ges. 25) durch die Seele formirt und in die Glieder vertheilt wird (V. 103–135), so wird im Makrokosmus der Welt, die von dem Urlicht (Empyreum) und der obersten Intelligenz (Gott, Weltseele) ausströmende Kraft durch die englischen Intelligenzen (Weltseelen) formirt und vertheilt zu verschiedener, eigenthümlicher Wirkung V. 136–141, (Boëthus, Platoniker).“ So ist das Weltall von heitrem Lichte allüberall durchlebt und in seiner sich drehenden Sphären Mitte steht die Erde fest, ist darum auch am meisten unter des ganzen Sternenhimmels Einfluß gestellt (Astrologie).]
  1. Vorlage: Fef.

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