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Induktion
Die Induktion (lat. inducere ‚herbeiführen‘, ‚veranlassen‘, ‚einführen‘) ist ein logisches abstrahierendes Schlussverfahren, das von beobachteten Einzelfällen auf allgemein gültige Gesetze schließt. Die Induktion wird vor allem in den Erfahrungswissenschaften angewendet. Der Gegenbegriff dazu ist die Deduktion, die vom Allgemeinen auf das Besondere schließt.
Nach Kiene muß zwischen formaler und essentialer Induktion unterschieden werden. (Lit.:Kiene, S. 104ff.) Aristoteles habe mit Induktion die essentiale Induktion gemeint, die von einer einzelnen beobachteten Sache auf das Wesen der Sache schließt. Das von David Hume diagnostizierte Induktionsproblem betreffe lediglich die formale Induktion, das rein logische Schlußverfahren, das Aristoteles gar nicht gemeint habe.
Beispiel
Diese und jene Schwäne sind weiß. (Beobachtungsresultat von vielen Einzelfällen, Besonderes)
Jedem Schwan kommt die Eigenschaft zu, weiß zu sein.
Alle Schwäne sind weiß. (Schlußfolgerung, allgemein)
Siehe auch
- Induktion (Philosophie) - Artikel in der deutschen Wikipedia
- Induktionsproblem - Artikel in der deutschen Wikipedia
Weblinks
- Daniel Cohnitz : „Induktion“ - Artikel im UTB-Online-Wörterbuch Philosophie
Literatur
- Helmut Kiene: Grundlinien einer essentialen Wissenschaftstheorie. Die Erkenntnistheorie Rudolf Steiners im Spannungsfeld moderner Wissenschaftstheorien. Perspektiven essentialer Wissenschaft, Verlag Urachhaus/Freies Geistesleben (1984), ISBN 3878389507