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Geschlechtsorgane
Die Geschlechtsorgane haben sich als Folge des Sündenfalls und der damit verbundenen Geschlechtertrennung herausgebildet. Anfangs waren sie noch pflanzenartige, vegetabile Organe, die nur von den lebensspenden Kräften des Ätherleibs durchzogen waren. Die Bibel deutet daruf hin mit dem Symbol des Feigenblatts, mit dem Adam und Eva ihre Blöße bedeckten, nachdem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten.
Erst nach und nach wurden die Geschlechtsorgane durch den fortwirkenden luziferischen Einfluss auch von astralen Kräften ergriffen und damit begann allmählich die sexuelle Begierde zu erwachen. Bis dahin war die Fortpflanzung ein völlig unbewusster Vorgang. Das änderte sich nun und damit erst begannen sich auch die Geschlechtsorgane im dichten Fleisch auszubilden. Die Sexualorgane waren die letzten, die sich derart in fleischlicher Gestalt formten. Die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit machte dadurch einen großen Sprung nach vorne und es wurde die Basis für das noch spätere Selbstbewusstsein gelegt; zugleich begann aber auch der Egoismus immer stärker zu erwachen. Die triebhafte Sexualität ist die eigentliche Quelle des Egoismus. Sie ist aber zugleich die notwendige Voraussetzung dafür, dass der Mensch die Liebe entwickeln kann, indem er durch die freie Tat seines Ichs den Egoismus überwindet und bereit ist, sich selbst zu verschenken.