gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026
Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026

Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026

Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Gjallarbrú

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Gjallar-Brücke)
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Gjallarbrú (altwestnordisch: die „Brücke über den Jenseitsfluss Gjöll“), die Gjallar-Brücke, ist ein Ort der nordischen Mythologie am Rande der Unterwelt Hel. Sie ist vergleichbar der Cinvat-Brücke der persischen Mythologie.

Snorri Sturluson beschreibt in Gylfaginning, dass die Brücke mit leuchtendem Gold gedeckt ist. Oft wird sie auch als Regenbogen vorgestellt. Sie wird von der Magd Modgudr (Móðguðr) bewacht. Balders Bruder Hermodr (Hermóðr) reitet über die Brücke auf Odins Pferd Sleipnir, um die Herausgabe Balders von der Unterweltgöttin Hel zu verlangen:

Aber von Hermod ist zu erzählen, daß er neun Nächte lang durch dunkle und tiefe Täler ritt, so daß er nichts sah, bis er zu dem Fluß Gjöll kam und auf die Gjöllbrücke ritt. Sie ist mit leuchtendem Gold gedeckt. Modgud wird die Jungfrau genannt, die die Brücke bewacht. Sie fragte ihn nach seinem Namen und nach seiner Herkunft und sagte, am Tag vorher seien fünf Scharen toter Männer über die Brücke geritten.
Snorri Sturluson. Glyfis Täuschung (in der Übertragung von Arnulf Krause)

Die Brücke wird erstmals im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Umstritten ist daher, ob die Jenseitsbrücke wirklich Teil der heidnisch-germanischen Mythologie war.

Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Gjallarbrú aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.