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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
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Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Cinvat-Brücke

Aus AnthroWiki

Die Cinvat-Brücke (auch Činvat-Brücke; awest. Chinvat-peretu, „Brücke der Scheidung”), vergleichbar der Gjallarbrú der nordischen Mythologie, spannt sich vom Berg Hara-Berezaiti (Chakat-i-Daitik), der in der Mitte der Welt liegt, hin zum Gipfel des am Rande des Himmels gelegenen Berg Elburz, der sein äußeres Abbild im Elburs-Gebirge hat, das im nördlichen Iran nahe der Hauptstadt Teheran zwischen dem Kaspischen Meer und dem Persischen Hochland über 5600 m hoch[1] aufragt. Hier erwarten die drei Totenrichter Mithra, Rashnu und Sraosha die Verstorbenen, um deren Seele zu wägen. Aber auch die finsteren Daevas Aeshma und Astovidatu, die zu den Scharen Ahrimans gehören, lauern hier, um sich der Menschenseele zu bemächtigen.

Drei Tage verharrt die Seele beim Leichnam, bevor sie zur Urteilsfindung an die Cinvat-Brücke gelangt. Das ist genau die Zeitspanne, die der Ätherleib zu seiner Auflösung braucht. Dann bewerten die Totenrichter den Charakter und die Taten des Menschen und nach ihrem Urteil bestimmt sich die Breite der Brücke. Entweder darf die Seele, geführt von einer schönen Frauengestalt, auf breiter Straße in das himmlische Reich Ahura Mazdas aufsteigen, oder sie wird von der rasiermesserscharfen Brücke in die Hölle hinabgestürzt.

Die Verdammnis ist allerdings keine endgültige, denn zur Zeit des Weltenendes Frasho-kereti (awest. „Vorwärtsschaffen”, „Wundermachen”) wird die Prüfung wiederholt und der im Höllenfeuer geläuterte Mensch mit Leib und Seele der Auferstehung teilhaftig werden.

Einzelnachweise