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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Scheinproblem

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Pseudoproblem)
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Als Scheinprobleme oder Pseudoprobleme wurden von den neopositivistischen Denkern des Wiener Kreises Probleme bezeichnet, die auf einer unklaren, verworrenen Begriffsbildung beruhen und daher schwer bis gar nicht lösbar erscheinen, tatsächlich aber nicht der Mühe wert scheinen, sich damit zu beschäftigen. Insbesondere werden alle metaphysischen Aussagen als inhaltsleer und folglich für die Wissenschaft bedeutungslos angesehen. Dieser Denktradition folgen auch viele Vertreter der Analytischen Philosophie.

Schon Ludwig Wittgenstein betonte in seinem 1918 vollendeten Tractatus Logico-Philosophicus: „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.“[1] Weiter heißt es:

„Die richtige Methode der Philosophie wäre eigentlich die: Nichts zu sagen, als was sich sagen lässt, also Sätze der Naturwissenschaft — also etwas, was mit Philosophie nichts zu tun hat —, und dann immer, wenn ein anderer etwas Metaphysisches sagen wollte, ihm nachzuweisen, dass er gewissen Zeichen in seinen Sätzen keine Bedeutung gegeben hat. Diese Methode wäre für den anderen unbefriedigend — er hätte nicht das Gefühl, dass wir ihn Philosophie lehrten — aber sie wäre die einzig streng richtige.“

– Ludwig Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus 6.53

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Ludwig Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus, Vorwort