Bildgebendes Verfahren

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Ein bildgebendes Verfahren erzeugt aus Messgrößen eines realen Objektes ein Abbild, wobei die Messgröße oder eine daraus abgeleitete Information ortsaufgelöst und über Helligkeitswerte oder Farben kodiert visuell dargestellt wird. Nicht zu verwechseln sind die bildgebenden Methoden mit den bildschaffenden Methoden, die zur Qualitätsdarstellung von organischem Material, Wasser und wässrigen Lösungen und Gemischen häufig auch in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und in der anthroposophisch erweiterten Medizin verwende werden.

Bildgebende Verfahren werden heute in fast Naturwissenschaften und insbesondere auch in der Medizin verwendet, wo sie „Oberbegriff für verschiedene Diagnostikmethoden, die Aufnahmen aus dem Körperinneren liefern“[1] sind. Die wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Medizin sind Ultraschall-, Röntgen- und Nukleardiagnostik, Magnetresonanz- und Computertomografie sowie die Endoskopie. Die Mikroskopie wird heute seltener mit dem Begriff assoziiert.

Einzelnachweise

  1. Roche Lexikon Medizin. Urban & Fischer Verlag, München, ISBN 978-3-437-15180-4.