Diskussion:Lemurische Zeit

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Wann war das lemurische Zeitalter laut Rudolf Steiner?

In GA180 auf Seite 272 recht weit unten sagt Rudolf Steiner: "Fassen wir einmal den siebenten Zeitraum der lemurischen Kultur ins Auge. Er liegt ungefährt 25900 Jahre vor unserem Zeitraum. Es ist gegen 25000 bis 26000 Jahre her, dass dieser siebente Zeitraum der lemurischen Zeit abgelaufen ist über die Erde hin."

Ich denke dieser Ausschnitt müsste der Vollständigkeit halber in den Artikel hier aufgenommen werden oder?

LG Sebastian

Ich habe den Artikel entsprechend ergänzt. Es ist jedenfalls gut, diese Zeitangabe drinnen zu haben, wenngleich Rudolf Steiners Angaben diesbezüglich oft sehr unterschiedlich sind. Schon für die frühen atlantischen Epochen spricht er, wenn ich mich recht entsinne, gelegentlich von mehreren Durchläufen durch das platonische Jahr. Das ergibt dann quantitativ insgesamt viel längere Zeiträume. Qualitativ entscheidend ist aber wohl die jeweilige Stellung im Tierkreis, egal nach wievielen Durchläufen diese erreicht wird.

LG Wolfgang --Wolfgang Peter (Diskussion) 23:53, 29. Feb. 2016 (CET)

Ich glaube Rudolf Steiners Angaben bzgl. der Zeiten können verstanden werden. Ich habe bisher keine widersprüchlichen Angaben bei meinem aktuellen Verständnis gefunden Z.B. sagt er in GA300a auf Seite 107 "Diese fünf Zeitalter, das primitive, das paläozoische, mesozoische, känozoische, anthropozoische können Sie also geradzu parallelisieren, aber nicht pedantisch."

Ich verstehe es so, dass das bedeutet, dass die Zeitalter sich ineinander verlaufen, zum Teil parallel existieren, eine Schnittmenge haben (und nicht "pedantisch" nacheinander), durchaus auch mehrere Zeitalter miteinander auf dem Zeitstrahl.

Z.B. das lemurische und das atlantische können ja Millionen von Jahre alt sein, wenn sie nebeneinander herlaufen. Dann ist es durchaus möglich, dass das Millionen Jahre alte lemurische Zeitalter vor ca. 26000 Jahren endet, während das atlantische auch schon Millionen Jahre alt ist und dann vor ca. 11700 Jahren endet. Es ist (für mich) denkbar, dass mehrere Zeitalter ewig lange (von den entsprechenden Kräften) bearbeitet werden und dann mit dem Abschluss eine Art Dominoeffekt erzeugen, worauf darum, weil das eine Zeitalter seinen erfolgreichen Abschluss gefunden hat, auch das nächste nicht mehr lange braucht um seinen Abschluss finden zu können.

Ganz ehrlich und liebevoll herzlich, würde ich gerne darum bitten, natürlich nur wenn Zeit und Muße sich finden, einmal so eine widersprüchliche Angabe von Rudolf Steiner mit Quellen darzustellen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob er wirklich im Bezug dazu widersprüchliche Angaben gemacht und falls doch lassen sich evtl. die Widersprüche aus weiteren oder anderen Blickwinkeln verstehen.

Ich sende liebe Grüße Sebastian --SebastianL (Diskussion) 13:02, 1. Mär. 2016 (CET)

Es gibt da, wenn ich mich richtig erinnere, auch noch die Aussagen Rudolf Steiners (oder von anderen Interpreten?) zu den Zyklopenbauten, Mauern aus riesigen Steinen, und die Steinfiguren (Moais) auf den Osterinseln, mit ihrer Zuordnung zu lemurischen Menschen, die aufgrund ihrer Körperart noch über entsprechende Kräfte verfügten. Diese Bauten stammen aber erwiesenermaßen aus einer recht jungen Zeit.

Am plausibelsten scheint mir noch eine Auffassung, daß es jeweils nach Sonnenaustritt und Mondenaustritt Wiederholungsstufen gegeben hat. Diese Wiederholungsstufen wären dann jüngeren Datums. Man kann sich auch vorstellen, daß es in der frühen Atlantis eine Wiederholungsstufe Lemuriens gegeben haben könnte. Dies stelle ich mir vor analog den Wiederholungsstufen der großen Erdzustände Saturn, Sonne und Mond in der Frühzeit der Erde.

Ansonsten halte ich eine zeitliche Parallelisierung eher für problematisch. Es gibt nunmal den Untergang Lemuriens durch Feuer, und später den Untergang der Atlantis durch die Sintflut. Man könnte sich aber vorstellen, daß es in der Frühzeit der Atlantis nochmals eine kleinere Feuerkatastrophe gegeben hätte. Damit wäre dann die Wiederholung Lemuriens innerhalb der Atlantis zuende gekommen.

Die Zuordnung dieser frühen Epochen zu Tierkreiszeichen ist vielleicht auch problematisch, als man wohl nicht wissen kann, ob es das Platonische Jahr und das Wandern des Frühlingspunktes damals so gab wie heute. Denn wie könnte es dieses regelmäßige Rotieren der Erdachse geben, wenn gerade der Mond aus der Erde heraus getreten ist? So mag eine Epoche der Menschheitsentwicklung unter dem Zeichen eines Sternbildes gestanden haben, ohne daß man schon von einem regelmäßigen Wechsel im Tierkreislauf sprechen könnte.

Möglicherweise kann man auch für die nachatlantische Kulturepoche eine Frühzeit annehmen, mit den Wiederholungsstufen von Lemurien und Atlantis. Wenn die eigentliche nachatlantische Epoche mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in das Sternzeichen Krebs beginnt, würde man diese Wiederholungstufen in die Zeit davor veranschlagen. Manche Aussagen von Rudolf Steiners über Lemurien und Atlantis mögen sich auf solche Wiederholungstufen innerhalb der nachatlantischen Epoche beziehen, wenn es denn solche gegeben hat. Die eigentliche atlantische Zeit, und dann erst recht das alte Lemurien, wäre dann aber erheblich früher und auch zeitlich ausgedehnter anzusetzen. Aber das sind natürlich rein spekulative Überlegungen, und man sollte sich an das halten, was Rudolf Steiner tatsächlich gesagt hatte. Deshalb würde ich auch solch eine nähere Untersuchung der Widersprüchlichkeit verschiedener Äußerungen begrüßen, nebst Erörterung, wie das möglich sein kann.

Insgesamt ist die Entwicklung des Menschen aber doch zeitlich linear vorgestellt, eine Parallelisierung der Entwicklungstufen etwa Lemurien und Atlantis nebeneinander würde dann auch den Zeitlichkeitscharakter der Entwicklung in Frage stellen. Das würde nach meiner Einschätzung nur für die ganz frühen Stufen möglich sein. Die widersprüchlichen Angaben Rudolf Steiners sind nicht so ohne weiteres aufzulösen, und die Angaben (bzw. die überlieferten Aufzeichnungen) mögen ja auch tatsächlich teilweise fehlerhaft sein. Hgp (Diskussion) 14:32, 1. Mär. 2016 (CET)


Das glaube ich auch, dass wenn der Mond noch in der Erde ist, wir kein "heutiges" Jahr rechnen können. Weiter glaube ich aber auch, dass wir so wie wir heute z.B. Australier und Europäer zur gleichen Zeit auf dem Planeten haben, es auch sein konnte, das wir Lemurier und Atlantiker zur gleichen Zeit auf dem Planeten hatten, oder Ausläufer des vergehenden Zeitalters und solche des neuen Zeitalters oder andere Variationen.

Das stelle ich mir unter "parallel" vor, keinesfalls eine Art Parallel-Zeit, sondern nur die gleichzeitige Existenz der verschiedenen Menschen - Entwicklungsstufen, welche dann natürlich auch zu verschiedenen Zeiten aussterben können. Das sind ja Zeitalter die enden -> in dem eine Menschen-Art ausstirbt, und so können die Australieer oder Europäer ja auch un-gleichzeitig aussterben.

Das ein Zeitalter auf einem bestimmten Kontinent den Höhenpunkt erfahren hat, ist ja nur ein Ausschnitt von dem was auf der gesamten Erde passiert. Der Rest der Welt ruht ja nicht gerade in dem Moment aus, oder steht leer.

All das würde den Gedanken der wiederholten Zeitalter innerhalb anderer Zeitalter mit einschließen können. Es wird noch etwas schwerer zu denken, aber ist doch möglich... z.B. könnte das Lemurische Zeitalter am vergehen sein, während es sich im atlantischen Zeitalter gerade wiederholt. So wird doch sicherlich z.B. die Germanisch-Angelsächsische Kulturepoche noch am vergehen sein, während sie sich in der Slawischen Kulturepoche andererorts auf der Erde bereits wiederholt.

Ein tatsächliches gerade geschehndes Beispiel wäre das kapitalistische System, welches vermutlich zur Zeit im Westen seinen Höhepunkt findet, dann vielleicht vergeht, während z.B. in Indien der Kapitalismus gerade erst mehr und mehr Fuß fasst. In Indien würde sich also gerade beginnen zu wiederholen, ein kleines Zeitalter des Kapitalismus, welches im Westen gerade jetzt erst seinen Höhenpunkt hat. Es existiert beides gleichzeitig. Das meine ich.

Natürlich stimmt, dass ich hier spekuliere. --SebastianL (Diskussion) 15:26, 1. Mär. 2016 (CET)

"würde ich gerne darum bitten, natürlich nur wenn Zeit und Muße sich finden, einmal so eine widersprüchliche Angabe von Rudolf Steiner mit Quellen darzustellen."

Warum machen Sie das dann nicht? Da können Sie dann Ihre Überlegungen mit Argumenten abstützen. Was dabei schon wichtig wäre, nach welchen Kriterien man dann etwa den lemurischen Charakter einer Zeit oder Kultur identifizieren kann. Und es muß doch immer auch die eigentliche Kultur oder Epoche geben. Wann war diese, und was ging ihr voraus, und was folgte? Z.B. wenn man heute von teilweisen "mittelalterlichen" Zuständen spricht, dann vergleicht man das mit einer Zeit und Kultur, die zumindest für Europa bestimmt ist durch Ende des Römischen Reiches, und Beginn der Neuzeit mit der Renaissance, und Entdeckung Amerikas. Das ist die repräsentative Epoche, von der der Name kommt. Das muß es auch für Lemurien geben: Das eigentliche, "richtige" Lemurien. Das muß man doch unterscheiden können von einem Lemurien, das als eine späte Erscheinung lemurischer Kulter noch heute existiert? Es wird doch auch der heutige Mond deutlich unterschieden vom ehemaligen Mondzustand der Erde. Sie haben etwas Gemeinsames. Aber auch etwas sehr unterschiedliches. Für Lemurien brauchen Sie, wenn Sie diese eine große frühe Epoche mit späteren Kulturen lemurienhafter Art gleichsetzen wollen, genauso die Herausarbeitung der Unterschiedlichkeit. So, wie Sie sagen, europäischer Kapitalismus ist an ein Ende gekommen, aber in Indien beginnt er erst. Sie haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Aber Rudolf Steiner macht auch diese Parallelisierungen, z.B. sagt er, die anthroposophische Bewegung ist gewissermaßen schon der Beginn der 6. Epoche. Aber es ist eine Art Vorbereitung. Man muß das genau untersuchen. Was ist da schon als ein echtes Charakteristikum der 6. Epoche heute gegeben, und was ist zugehörig in anderen Hinsichten, im Sinne von Vorbereitung, oder noch uneigentlicher Frühform usw.? Ein spannendes Thema. Zeit gibt es ja sowieso eigentlich nicht. Die ganze Evolution ist aus Sicht der Ewigkeit mit einem Schlag am Ziel. Da findet dann auch alles zeitlich parallel statt. Vielleicht wollen Sie auf den Unterschied von historischer und systematischer Auffassung hinaus? Man könnte dann vielleicht einen lemurischen und eine atlantischen, und einen modernen Kulturtypus ausmachen. Aber man muß doch sehen, daß Rudolf Steiner die menschliche Entwicklung auf der Erde als eine kontinuierliche Fortschrittsgeschichte ansieht. Natürlich kann man das auch kritisch betrachten. Vielleicht gibt es den Fortschritt so gar nicht. Aber für Steiner ist doch die nachatlantische Kultur die gegenüber Lemurien und Atlantis fortgeschrittenere. Steiner sieht das parallel zu den Wesensgliedern, die sich jeweils in einer Epoche vorzüglich entfalten. Aber sie existieren auch parallel, das stimmt. Heute entwickelt sich die Bewußtseinsseele besonders. Aber die Verstandesseele entwickelt sich auch weiter. Es kann natürlich auch Rückentwicklungen, Niedergangszeiten geben.

Sie haben doch die gesamte GA als PDF online zur Einsicht mit Recherchemöglichkeit. Somit können Sie zu Lemurien alles finden, was Rudolf Steiner dazu gesagt hat, und das für Ihre These verarbeiten. Hgp (Diskussion) 16:09, 1. Mär. 2016 (CET)

Ja, da bin ich gewissenhaft schon dabei. Aber das dauert bei mir noch ein paar Jahrzehnte bis ich die GA durchhabe. :-) LG --SebastianL (Diskussion) 16:17, 1. Mär. 2016 (CET)

Die Audio ist reiner Bullshit...

Wolfgang, hast Du Dir mal die entsetzliche Audio angehört... Das ist komplette Bullshit... Ich verstehe gar nicht, wie die herrrschende Anthroposophie Steiner derart missverstehen kann... Leute, das geht ja "gar nicht"... O.k. Steiner ist an bestimmten Missverständnissen nicht ganz unschuldig... Völlig klare Sache... Aber dassheißt noch lange nciht, dass man einfach "alles" falsch verstehen soll, was nur irgednwie falsch verstanden werden kann...Wo um alles in der Welt bleibt Euer gesunder Menschenverstand und Eure esoterische Allgemeinbildung? Gebt Ihr die Im Goetheanum an der Gadrobe ab? Eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre... Den Rest kann man leicht ausrechnen... Joachim Stiller (Diskussion) 03:53, 9. Jan. 2020 (UTC)

Dass Steiner in der Geheimwissenschaft die Formzustände fallengelassen und nicht weiter erwähnt hat, ist bekannt... Daher erscheint die ganze Darstellung der Geheimwissenschaft auch als irgendwie "gestaucht"... Aber dass die Anthroposophie im Artikel auch noch zusätzlich - und das völlig ohne äußere Not - die Lebenszustände fallenläst, schlägt dem Idiotiefass buchstäblich den Boden aus... Ich beantrage hiermit eine komplette Überarbeitung des Artikels... Und bei anderen Artikel sieht es wahrscheinlich ganz ähnlich aus... Mir schwant da absolut nichts Gutes... Es dürfte klar sein, dass dieser Artikel auf absolut keinem Ruhmesblatt der Anthroposophie steht... Im Ernst, aber so kann man das wirklich nicht machen... Joachim Stiller (Diskussion) 04:23, 9. Jan. 2020 (UTC)