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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
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Ewige Höllenstrafen

Aus AnthroWiki

Der Katechismus der Katholischen Kirche legt die Existenz von sogenannten ewigen Höllenstrafen nahe. Dieses ist aber aus anthroposophischer Sicht verfehlt.

"Ein schlechter Kerl geht nach Aristoteles durch den Tod und muß ewig in seiner Schlechtigkeit leben. Daraus ist aber die Lehre der ewigen Höllenstrafen entstanden, die dann durch die Kirche konzilmäßig festgesetzt wurde. Diese Lehre ist natürlich keine christliche, sondern diese Lehre ist die des Aristoteles. (...) Der Wahrheit entspricht es, daß man zwar anschaut nach dem Tode, was man war im Guten und im Bösen, aber daß man den Willen, die ganze Seelenkraft beibehält, um das zu ändern." (Lit.: GA 350, S. 236 u. 239).

Das Gesetz von Reinkarnation und Karma, welches dem Aristoteles zu seiner Zeit nicht bekannt war, hebt die Notwendigkeit ewiger Höllenstrafen auf. Dem Begriff "Hölle" kommt in der Anthroposophie das am nächsten, was unter dem Stichwort Achte Sphäre zusammengefasst wird. Statt ewiger Höllenstrafen durchlebt der Mensch nachtodlich das Kamaloka (Fegefeuer), welches aber regelmässig zeitlich begrenzt ist.


Literatur

  • Rudolf Steiner: Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen. Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt?, GA 350, Dornach 1991
  • Katechismus der katholischen Kirche, Oldenbourg Vlg., München/Wien 1993, S. 294 - 296 u. 489